5 Euro Pfand auf die Dinger, besser als ein Verbot
Weil Einwegpfand ja die Menge von Einweg-Plastikmüll so sehr reduziert hat… /s
Das scheiß Greenwashing ist ungefähr so nützlich, wie ein Geschwür am Arsch.
Bei Pfand gehts um recycling, nicht um Reduktion der Verbrauchsmenge. In diesem Fall auch vor allem wie im Artikel beschrieben um die Brände in den Abfallanlagen. Die Akkus aus Vapes kann man wunderbar dutzendfach recyclen, nur halt nicht wenn sie im Restmüll oder Fluss landen.
Einweg-Vapes zu verbieten wird nur dazu führen dass sie aufladbar werden aber ohne austauschbare Kartusche und dann landen sie trotzdem alle im Müll.
Und was macht eine nicht austauschbare Kartusche weniger Einweg, als ein nicht aufladbarer Akku?
Das ist doch genau mein Punkt, es wird nichts an der Situation ändern, dass die Vapes das gleiche kosten und einfach weggeschmissen werden. Um zu verhindern, dass sie im Müll landen, muss es einen Anreiz geben, sie ordnungsgemäß zu entsorgen, zum Beispiel durch Pfand.
Oder die Dinger müssen einfach verboten werden, und wer mit solcher Scheiße erwischt wird, bezahlt halt ordentlich Strafe.
Wie gesagt, ein Verbot führt nur dazu, dass eine leicht abgewandelte Version auf den Markt kommt die nicht unter das Verbot fällt und man dreht sich jahrzehnte lang im Kreis. Du kannst nicht alle mobilen Vapes verbieten. Warum nicht einfach das eigentliche Problem beseitigen und eine angemessene Zwischenlösung finden anstatt immer alles pauschal verbieten zu wollen. Wann hat das jemals funktioniert?
Nur, wenn das Verbot absichtlich schwammig und leicht zu umgehen ist. Man könnte auch sehr weitgefasst sämtliche Einweg-Wegwerfelektronik verbieten, die eine bestimmte Nutzungsdauer, die in Jahren gemessen wird, unterschreitet. Gerade bei Geräten mit Verbrauchsmaterialien sollte es ganz einfach sein, eine Nachfüllbarkeit der Verbrauchsmaterialien gesetzlich vorzuschreiben und Verstöße zu ahnden, wenn man das will.
Ich hätte gehofft, dass der Scheiß dann vielleicht weniger rumliegt. Reduzieren kannst es eh nicht.
Reduzieren wäre über ein Verbot recht einfach.
Also gibt’s bei dir noch Zigaretten mit Asbestfilter, verbleites Benzin und Glühbirnen zu kaufen?
Findet die Deutsche Umwelthilfe auch: https://www.heise.de/news/Gefaehrlicher-Elektroschrott-Umwelthilfe-fordert-Pfand-auf-Hochenergieakkus-11125909.html
Jo. Auf Akkus allgemein. Wir können ja auch schlecht Akkus an sich verbieten (das will ja auch keiner). Aber spezifisch die Anwendung als fest verbauter Akku in einer wegwerf E-Zigarette eben schon.
War nicht in England oder so die Lösung, dass die da eine USB-C Buchse drangelötet haben und die Leute sie dann trotzdem weggeschmissen haben.
Omg. Wenn’s wenigstens so AA Akkus mit Lade Anschluss direkt an der Batterie wären. Reinigen will und kann man die Dinger vermutlich auch nicht, wenn nicht dafür entworfen.
AAs haben nicht annähernd genügend oomph.
Die in Doehls Projekt verwendeten Batteriezellen aus E-Zigaretten sind vom Typ 20600, die er in 13 Blocks zu je 10 Zellen zusammensetzte und mit einem Batterie-Management-System ausstattete.
Ja, meine ich. 20600 != AA. Vapes haben idR 4,2v Batterien die 30A auf Dauer produzieren können. Allein schon die 20600 können 3.7v pushen.
Erinnert mich an die Kunststoff-Strohhalme, auf denen jetzt “wiederverwendbar” steht (weil sie minimal dickwandiger sind) und die trotzdem weggeschmissen werden.
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