Hausarztpraxen geraten immer mehr ins Visier von Finanzinvestoren. Das hat Folgen für Patienten. Hausärzte sehen die medizinische Grundversorgung in Gefahr. Von Barbara Hirl und Marcel Kolvenbach.
Das ist mal wieder so ein Pest vs Cholera Thema. Keiner will mehr ne Praxis aufmachen, aus verschiedensten Gründen, aber die damit verbunden Investitionskosten und die hohe Arbeitslast ist sicherlich einer davon. Ein MVZ in dem man mit geregelteren Arbeitszeiten angestellt ist und mit einer Geschäftsführung, die sich um die Verwaltung kümmert, ist da sicher für viele attraktiv. Sollte dann halt einfach nicht profitorientiert sein, genau wie Krankenhäuser das nicht sein sollten.
Die auch geändert werden könnten, statt die medizinische Versorgung internationalen Investoren zu überlassen.
Wenn eine kritische Masse erreicht ist, wird es sich für die Investoren lohnen, die Politik so lange zu beeinflussen, bis Medizin in Deutschland genauso teuer ist wie in den USA.
Die Investitionskosten haben wir zu nicht unerheblichem Anteil den Zünften KVen zu verdanken, mit ihrem Kassensitzkartell. Das aufzulösen wäre das Heilmittel gegen Pest und Cholera zugleich.
Sollte man auf jeden Fall abschaffen, Handel mit eine staatlichen Zulassung ist einfach ein Konzept, das nicht existieren sollte. Aber alleine daran kann es nicht liegen, sonst gäbe es je nicht so viele leere Kassensitze insbesondere im ländlichen Raum. Eine Praxis neuzueröffnen ist halt noch teurer.
Das ist zweischneidig. Die Idee bei den Zulassungen ist ja, das man krass regulierte Branchen (meistens bis in die Preisgestaltung reguliert) durch die Festlegung von Quoten dann schützt. Das ist Auflage und Privileg (wie auch bei Taxen, Notaren usw.).
Abgeschafft gehört der Handel mit den Zulassungen. Wenn man aufhört zu praktizieren gibt man die Zulassung zurück und das wird nach einem transparenten Verfahren neu vergeben.
Die Berechnung der Sitze gehört auch angepasst, ggf. mit einem “Zwei-Preis-Modell”, um die Ansiedlung im ländlichen Raum zu incentivieren.
Klingt auch kompliziert. Vor allem, weil dann der Verkauf einer aufgelösten Praxis auch schwieriger wird.
Vielleicht doch abschaffen und schauen wie es läuft? Idk.
Im ländlichen Raum mit wenig Patienten möchte der frisch fertig studierte Arzt halt nicht praktizieren, weil er da auch nach Feierabend nicht tot überm Zaun hängen will. Bessere Verkehrsanbindung würde helfen.
Das ist mal wieder so ein Pest vs Cholera Thema. Keiner will mehr ne Praxis aufmachen, aus verschiedensten Gründen, aber die damit verbunden Investitionskosten und die hohe Arbeitslast ist sicherlich einer davon. Ein MVZ in dem man mit geregelteren Arbeitszeiten angestellt ist und mit einer Geschäftsführung, die sich um die Verwaltung kümmert, ist da sicher für viele attraktiv. Sollte dann halt einfach nicht profitorientiert sein, genau wie Krankenhäuser das nicht sein sollten.
Die auch geändert werden könnten, statt die medizinische Versorgung internationalen Investoren zu überlassen.
Wenn eine kritische Masse erreicht ist, wird es sich für die Investoren lohnen, die Politik so lange zu beeinflussen, bis Medizin in Deutschland genauso teuer ist wie in den USA.
Die Investitionskosten haben wir zu nicht unerheblichem Anteil den
ZünftenKVen zu verdanken, mit ihrem Kassensitzkartell. Das aufzulösen wäre das Heilmittel gegen Pest und Cholera zugleich.Sollte man auf jeden Fall abschaffen, Handel mit eine staatlichen Zulassung ist einfach ein Konzept, das nicht existieren sollte. Aber alleine daran kann es nicht liegen, sonst gäbe es je nicht so viele leere Kassensitze insbesondere im ländlichen Raum. Eine Praxis neuzueröffnen ist halt noch teurer.
Das ist zweischneidig. Die Idee bei den Zulassungen ist ja, das man krass regulierte Branchen (meistens bis in die Preisgestaltung reguliert) durch die Festlegung von Quoten dann schützt. Das ist Auflage und Privileg (wie auch bei Taxen, Notaren usw.).
Abgeschafft gehört der Handel mit den Zulassungen. Wenn man aufhört zu praktizieren gibt man die Zulassung zurück und das wird nach einem transparenten Verfahren neu vergeben.
Die Berechnung der Sitze gehört auch angepasst, ggf. mit einem “Zwei-Preis-Modell”, um die Ansiedlung im ländlichen Raum zu incentivieren.
Klingt auch kompliziert. Vor allem, weil dann der Verkauf einer aufgelösten Praxis auch schwieriger wird.
Vielleicht doch abschaffen und schauen wie es läuft? Idk.
Im ländlichen Raum mit wenig Patienten möchte der frisch fertig studierte Arzt halt nicht praktizieren, weil er da auch nach Feierabend nicht tot überm Zaun hängen will. Bessere Verkehrsanbindung würde helfen.
Sowas sollte einfach kommunal organisiert sein.