Widerstand gegen Rechtsextremismus oder Aufruf zu Gewalt? Um diese Frage dreht sich der Streit um „Keine Angst“, den das ZDF nun in einer Sondersendung von „Aspekte“ aufarbeiten will.
Grillt mich, aber ich halte die Entscheidung für absolut nachvollziehbar.
Wenn jemand eingeladen wird, um verurteilte Gewaltverbrecher zu glorifizieren, dann ist das mehr als grenzwertig für eine Rundfunkanstalt, die unter anderem den Auftrag zur politischen Bildung hat. Es käme ja genau so niemand auf die Idee jemanden in den ÖRR einzuladen, der rechte Gewalttäter verherrlicht, oder?
Es ist ja auch nicht so, dass dort jemand im TV steht und spontan seinen Senf abgibt. Nein, der Text steht vorher fest. Damit kann sich niemand aus der Redaktion der Verantwortung entziehen.
Vertretbar kann ich nachvollziehen. Was ich allerdings ungünstig finde - wenn es denn so stimmt - ist, dass der Text angeblich schon Wochen vorher vorgelegt und von mehreren Leuten durchgewunken wurde. Die Ausladung erfolgte nach der Meldung von DD extrem kurzfristig, als Danger Dan und Igor Levit schon angereist waren.
Nein, der Text steht vorher fest. Damit kann sich niemand aus der Redaktion der Verantwortung entziehen.
Und die Verantwortlichen haben den Auftritt freigegeben, sonst wäre die Band nicht eingeladen worden und angereist.
Es muss also jemand im letzten Moment ein Veto eingelegt haben. Da das ZDF über das Lied aber nicht über den Entscheidungsprozess in Aspekte berichten wird, bleibt verdeckt, ob freier Journalismus behindert wurde.
Dazu kommt, dass Satire der einzige Raum ist, wo noch die Wahrheit berichtet wird.
Zuerst vom Postillon:
Mann, der jahrelang Leihmutterschaft bekämpfte, holt sich Baby von Leihmutter
Das Lied beginnt damit festzustellen, dass wir den Punkt von keiner Wiederkehr überschritten haben und wir nur noch die Wahl haben, jetzt oder in Zukunft gegen Faschismus zu kämpfen.
Wenn das wahr ist, wo ist dann der Ort, an dem zum Widerstand aufgerufen werden kann? Erlaubt das Grundgesetz den Widerstand aber nicht den Aufruf?
Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.
Ein Faktor in dem Bereich ist Thiel.
Er hat schon einigen Einfluss auf CDU und Bild. Mit zusätzlichen 20% AfD sowie weiteren CDU-nahen Medienhäusern, gibt es noch einen Ausweg?
Spahn ist in Thiels Netzwerk, ebenso die Bildzeitung.
The announcement left out another important fact: Thiel reportedly made a $50 million investment in a new venture capital fund started by the son of Mathias Döpfner, Axel Springer’s co-owner and CEO. The son, Moritz, is known as—get this—the “German JD Vance.” Moritz previously worked as chief of staff at Thiel Capital.
Wenn die Verantwortlichen für die Anstalt also wahrscheinlich beide Augen zudrücken, um trotz Gewaltaufruf das Lied zu genehmigen, kann man dann sagen, dass es ihnen eigentlich um den Aufruf zum Widerstand ging?
Dann ist es kein Skandal, denn die Übertragung der Revolution im Fernsehen wurde bis jetzt noch von niemandem erwartet.
Grillt mich, aber ich halte die Entscheidung für absolut nachvollziehbar.
Wenn jemand eingeladen wird, um verurteilte Gewaltverbrecher zu glorifizieren, dann ist das mehr als grenzwertig für eine Rundfunkanstalt, die unter anderem den Auftrag zur politischen Bildung hat. Es käme ja genau so niemand auf die Idee jemanden in den ÖRR einzuladen, der rechte Gewalttäter verherrlicht, oder?
Es ist ja auch nicht so, dass dort jemand im TV steht und spontan seinen Senf abgibt. Nein, der Text steht vorher fest. Damit kann sich niemand aus der Redaktion der Verantwortung entziehen.
Vertretbar kann ich nachvollziehen. Was ich allerdings ungünstig finde - wenn es denn so stimmt - ist, dass der Text angeblich schon Wochen vorher vorgelegt und von mehreren Leuten durchgewunken wurde. Die Ausladung erfolgte nach der Meldung von DD extrem kurzfristig, als Danger Dan und Igor Levit schon angereist waren.
Und die Verantwortlichen haben den Auftritt freigegeben, sonst wäre die Band nicht eingeladen worden und angereist.
Es muss also jemand im letzten Moment ein Veto eingelegt haben. Da das ZDF über das Lied aber nicht über den Entscheidungsprozess in Aspekte berichten wird, bleibt verdeckt, ob freier Journalismus behindert wurde.
Dazu kommt, dass Satire der einzige Raum ist, wo noch die Wahrheit berichtet wird.
Zuerst vom Postillon:
https://feddit.org/post/32727993
Wie wahr ist die Anfangshypothese des Liedes?
Das Lied beginnt damit festzustellen, dass wir den Punkt von keiner Wiederkehr überschritten haben und wir nur noch die Wahl haben, jetzt oder in Zukunft gegen Faschismus zu kämpfen.
Wenn das wahr ist, wo ist dann der Ort, an dem zum Widerstand aufgerufen werden kann? Erlaubt das Grundgesetz den Widerstand aber nicht den Aufruf?
Ein Faktor in dem Bereich ist Thiel. Er hat schon einigen Einfluss auf CDU und Bild. Mit zusätzlichen 20% AfD sowie weiteren CDU-nahen Medienhäusern, gibt es noch einen Ausweg?
Spahn ist in Thiels Netzwerk, ebenso die Bildzeitung.
https://feddit.org/post/32811747
Wenn die Verantwortlichen für die Anstalt also wahrscheinlich beide Augen zudrücken, um trotz Gewaltaufruf das Lied zu genehmigen, kann man dann sagen, dass es ihnen eigentlich um den Aufruf zum Widerstand ging?
Dann ist es kein Skandal, denn die Übertragung der Revolution im Fernsehen wurde bis jetzt noch von niemandem erwartet.
Dachte auch hier gäbe es etwas skandalöses, aber die letzten Zeilen sind drüber, das Lied ansonsten nur grenzwertig.