• bridgeburner@lemmy.world
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    1 day ago

    “polizeibekannte Person aus dem islamistischen Milieu”. Mal wieder. Fast so als ob der Islam LGBTQ-feindlich wäre. Wir lange will man noch die Augen verschließen im Namen der Toleranz? Warum wird gegen LGBTQ-Feindlichkeit demonstriert wenn sie von Rechtsextremen kommt (richtigerweise), aber bei Islamismus tut man immer so als wäre nichts? Islam-Kritik ist nicht rassistisch, genauso wir Israel-Kritik nicht antisemitisch ist. Wir müssen Probleme in diesem Land offen ansprechen, ansonsten wird die AfD 2029 alleine regieren.

    • cassa@feddit.org
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      21 hours ago

      Klassischer Strohmann. Inwiefern wird diese Queerfeindlichkeit nicht beachtet? Ich würde behaupten religiöse und rechtsextreme Gruppierungen sind hier der Hauptfokus. Die unterscheiden sich ideologisch diesbezüglich (aber auch an anderen Stellen) ganz schon wenig. Ich würde sogar behaupten, dass die Wahrnehmung von Islamismus als Gefahr für queere Menschen schon lange ein breiter Konsens ist.

      Es fehlen halt nur überall passende Interventionen gegen Queerfeindlichkeit, dementsprechend auch da. Selbstverständlich müssen solche Programme auch auf die jeweiligen Zielgruppen angepasst werden. Komischerweise kommt der Hinweis auf den Islamismus nur häufig aus Ecken, die bestehende Projekte einstampfen wollen und es nur als Vorwand nehmen um ganze Menschengruppen zu diffamieren.

    • You@feddit.org
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      23 hours ago

      Ich glaube, es wird kaum jemand hier abstreiten, dass Islamisten - also radikale, fundamentalistische Muslime - ein Problem für eine offene, freiheitliche und demokratische Gesellschaft sind und damit auch für die LGBTQ±Gemeinschaft. Gleiches gilt für Terroristen, die friedliche Menschen feige und brutal angreifen.

      Es ist aber leider ein Fakt, dass die Taten von Islamisten von einigen anderen Gruppen genutzt werden, um unterschiedslos gegen “die Muslime” zu Felde zu ziehen, so als ob diese Menschen eine homogene Masse wären. Islamisten gibt es (fast) überall auf der Welt und wenn man die Opfer global betrachtet, sind diese in der Mehrheit Muslime. Wir bekommen hier nur nicht soviel davon mit, wenn es z.B. in Pakistan, Afghanistan oder Libyen zu Gewalttaten kommt. Es gibt nicht “einen Islam”, genauso wenig, wie es “ein Christentum” gibt.

      Die interessierten Gruppen haben es mittlerweile geschafft, dass in der Diskussion selten auf Nuancen geachtet wird, sondern wir zu einer unbewussten Gleichsetzung von Muslimen = Migranten = Problem kommen und viele Menschen damit zu einfachen Sündenböcken degradiert werdem. Diese Spaltung schafft Zweifel, Misstrauen und Hass. Und sie gibt dem AfD-Lager weiteren Auftrieb. Im Ergebnis werden - neben den Opfern der islamistischen Gewalttaten, deren Familien und Freunden - gerade Muslime durch diese Taten mehr Nachteile erleiden und dies gibt dem islamistischen Lager wieder Zulauf.

      Was hier der Gesellschaft insgesamt deutlich mehr helfen würde, wäre echter Dialog, Geld für Bildung, Teilhabe, Jugendarbeit, Aussteigerprogramme…

    • zaphod@sopuli.xyz
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      1 day ago

      Fast so als ob der Islam LGBTQ-feindlich wäre.

      Ganz so einfach ist das aber nicht.