Der designierte Gesundheitsminister Carsten Linnemann macht aus seinem fehlenden Fachwissen kein Geheimnis. Im Gesundheitswesen will er erstmal aufräumen. Einfach mal machen.
Der designierte Gesundheitsminister Carsten Linnemann macht aus seinem fehlenden Fachwissen kein Geheimnis. Im Gesundheitswesen will er erstmal aufräumen. Einfach mal machen.
Wenn man 10 Milliarden inflationsbereinigt, kommt von man von 2014 bis 2024 auf gut 12,6 Milliarden Euro. Da bleibt von deinen “Plus von 30%” nicht mehr viel übrig. Der Rest ist in absoluten Zahlen immer noch ein Batzen, und, ja, den kann man auch damit erklären, dass die Chefetagen sich gut was einstecken; du wirst es nicht erleben, dass ich mich schützend vor die deutsche Versicherungswirtschaft stelle und jegliche verdiente Prügel von ihr fernhalte. 😉
Das Argument steht im Kern aber trotzdem: Wenn ein Herr Linnemann zur Kostensenkung bei der KV allein auf die Verwaltungskosten guckt, statt erstmal einen Blick auf die Margensteigerungen der Pharmakonzerne zu werfen, die deutlich zum Anstieg der Leistungskosten beigetragen haben, dann ist das eben verlogene Scheiße.
Die gesetzlichen Krankenversicherungen und die Versicherungswirtschaft sind aber doch sehr unterschiedliche Dinge.
Nur die Verwaltungskosten senken macht auch keinen Sinn. Da muss überall was ab, denn viele haben es sich da gemütlich eingerichtet.
Mich störte diese schräge Relativierung der Kostensteigerung in der Verwaltung.