Hm. Bin nicht sicher ob ein Überangebot an Wohnungen die richtige Lösung für den Wohnungsmarkt ist. Ich hätte lieber etwas was genau so viele Wohnungen bereit steht wie wir brauchen, und nicht mehr.
Versteh ich, aber das dauert auch bei ganz viel bauen 10-15 Jahre und erzeugt auch viel co2.
Also kriegst du Überangebot kurzfristig wohl nur mit umziehen/ auswandern. Schneller ginge zb. große wohneigentümer enteignen und daraus Genossenschaften oder gGmbHs zu machen.
Und kostet Kompensation. Mit dem Geld könnte man auch neue Wohnungen bauen und das Angebot tatsächlich vergrößern. Enteignen hilft dagegen gar nicht, das Angebot zu vergrößern.
Ist es aber - gerade ein Überangebot an Raum schafft dann die Freiräume, die eine Stadt erst richtig lebenswert und interessant machen. Schau dir z.B. mal an, warum Berlin diese krasse Club- und Musikszene hat/hatte. Gerade weil es dort viel Leerstand gab. Das Berghain etwa startete in einer alten Lagerhalle und sitzt aktuell in einem ehemaligen Kraftwerk. In anderen Städten entstehen dann in solchen Locations schicke Büros oder Lofts und in Berlin mittlerweile auch. Du willst aber genau diese verfügbaren Flächen haben, für den kleinen Spezialladen ohne wirkliche Marge, für die Fahrradwerkstatt, die nur ihren Betreiber ernährt, für den Proberaum für Musiker, für den kleinen Club, für das Café, in denen ständig diese Leute hocken und die Ideen für morgen ausdiskutieren. Der aktuelle Immobilienboom erstickt das alles, weil es natürlich lukrativ ist, den kleinen Underground-Klub rauszuwerfen und da Luxuswohnungen zu bauen.
Hm. Bin nicht sicher ob ein Überangebot an Wohnungen die richtige Lösung für den Wohnungsmarkt ist. Ich hätte lieber etwas was genau so viele Wohnungen bereit steht wie wir brauchen, und nicht mehr.
ja okay ich bin bereit das mit dem Überangebot mal auszuprobieren.
Versteh ich, aber das dauert auch bei ganz viel bauen 10-15 Jahre und erzeugt auch viel co2.
Also kriegst du Überangebot kurzfristig wohl nur mit umziehen/ auswandern. Schneller ginge zb. große wohneigentümer enteignen und daraus Genossenschaften oder gGmbHs zu machen.
das erhöht den wohnraum auch nicht, sondern ändert nur die eigentümer.
Und kostet Kompensation. Mit dem Geld könnte man auch neue Wohnungen bauen und das Angebot tatsächlich vergrößern. Enteignen hilft dagegen gar nicht, das Angebot zu vergrößern.
Durch enteignen erzeugst du jetzt wie ein größeres Angebot?
Große private Eigentümer sorgen schon für eine deutliche Verknappung, alleine weil die Ressource Boden eben natürlich beschränkt ist.
Günstige Wohnungen statt leerstehende Luxus Lounges, dafür Reinvestition der Gewinne in verbesserten Bestand und neue Wohnungen.
Würde schon helfen, auch wenn ich einsehe das es das Problem nicht komplett löst.
Ist es aber - gerade ein Überangebot an Raum schafft dann die Freiräume, die eine Stadt erst richtig lebenswert und interessant machen. Schau dir z.B. mal an, warum Berlin diese krasse Club- und Musikszene hat/hatte. Gerade weil es dort viel Leerstand gab. Das Berghain etwa startete in einer alten Lagerhalle und sitzt aktuell in einem ehemaligen Kraftwerk. In anderen Städten entstehen dann in solchen Locations schicke Büros oder Lofts und in Berlin mittlerweile auch. Du willst aber genau diese verfügbaren Flächen haben, für den kleinen Spezialladen ohne wirkliche Marge, für die Fahrradwerkstatt, die nur ihren Betreiber ernährt, für den Proberaum für Musiker, für den kleinen Club, für das Café, in denen ständig diese Leute hocken und die Ideen für morgen ausdiskutieren. Der aktuelle Immobilienboom erstickt das alles, weil es natürlich lukrativ ist, den kleinen Underground-Klub rauszuwerfen und da Luxuswohnungen zu bauen.
du weißt schon dass ein gewisser leerstand markttechnisch nicht vermeidbar ist, oder?
denn sonst müsstest du neue leute sofort in die wohnung teleportieren sobald alte mieter:innen ausgezogen sind. und das geht ja wohl nicht.
und was ist mit weniger interessanten wohnungen irgendwo in der peripherie wo keiner leben will? würdest du die leute dann zwingen darin zu wohnen?