

Das Finale soll übrigens ein gewisser Herr Eklind leiten.


Das Finale soll übrigens ein gewisser Herr Eklind leiten.


Das ist aber, unter normalen Bedingungen ein psychologisches Problem
So wird man aber die Leute nicht für sich gewinnen, wenn man ihnen erkärt ein psychologisches Problem zu haben.
Das ist einfach Gewöhnungssache und man gewöhnt sich schnell dran.
Nicht jeder. Du kannst nicht immer von dir auf andere schließen. Verschiedene Leute haben verschiedene Bedürfnisse. Du kannst nicht immer davon ausgegehn dass was für dich funktionoiert auch für andere funktioniert.
Was du hier machst, ist die Propagierung des Fahrrads als Lösung. Eh ok, warum sollte es keine andere Lösungen geben? Und eine davon ist nun mal die Elektromobilität.
Unser Stammhirn ist auf Steinzeit optimiert, es vermeidet jeglichen unnötigen Energieverbrauch, und wenn man allein dem nachgeht was bequem ist, isst man zuviel, und bewegt sich viel zu wenig. Das ist sehr ungesund - und das Auto nutzt genau das aus
Das halte ich für etwas zu verdreht. Die Bequemlichkeit sich überhaupt zu wenig bewegen zu können haben wir erst durch unseren gesellschaftlichen und technischen Fortschritt erreicht. In der Steinzeit gab es diese Bequemlichkeit nicht. Ich sehe daher eher den Verzicht als Steinzeit. Wobei Bequemlichkeit nicht automatisch gut, und Verzicht nicht automatisch schlecht bedeuten muss - aber man muss es den Menschen entsprechend verkaufen, damit sie den Vorteil für sich sehen. Anders funktioniert das nicht.


Was ist an der Frage nicht zu verstehen? Es gibt sicher auch bei dir etwas, wo du durch Komfortverzicht einen Beitrag für die Umwelt leisten könntest, aber es nicht machst, weil dir der Komfort wichtiger ist.
die eine Wahrheit außerhalb ihres Echokammer
Das finde ich jetzt lustig, das ausgerechnet du das sagst. Bis jetzt hat sich dein Kommentar für mich gelesen, wie aus einer Echo-Box. Immerhin nutze ich ja alle Optionen: Fahrrad, Öffis und Auto. Jede Option hat ihre Vor- und Nachateile aber eben auch da und dort ihre Berechtigung.


Ich hab das mal nachgemessen
Das ist defintiv eine interessante Diskussion und ein gutes Argument. Wahrscheinlich kommt es wie so oft auf die konkrete Ausführung an. Bei der Waschmaschine hat man ja auch noch den Herstellungsprozess und den Transportweg.
Beim Auto zieht das reine Komfortargument aber nicht.
Wieso nicht? Warum glaubst du denn, dass die Leute damit fahren? Weil es für viele die komfortabelste Option ist.


ist eben so dass da tiefer gehende und langfristige Veränderungen im Verkehrssystem nötig sind.
Dort wo ich herkomme wird auch eine Veränderung im Verkehrssystem nichts ändern. Die Strecken sind nun mal zu lang und teilweise auch mit Höhenunterschieden, die selbst mit dem E-Bike nur bedingt Spaß machen.
Ich weiß auch nicht, warum manche nur für das Fahrrad lobbyieren. Gibt es denn keine anderen kreativen Ansätze für den Individualverkehr?


Nicht jeder will halt frieren und nass werden, oder sonst irgendwie zurück in die Steinzeit.
Den Tonfall kenne ich schon von der Diskussion in den 80er Jahren
Seit den 80ern hat sich aber einiges geändert. Zum Beispiel haben die meisten E-Autos nun serienmäßig eine Standheizung. Und ich glaube wir brauchen uns jetzt nicht mit dem vermeintlichen Tonfall von den Fakten ablenken, dass man beim Auto nun mal ein Dach über dem Kopf und eventuell sogar eine per App steuerbare Heizung hat. Ich hätte nichts dagegen wenn jemand einen leistbaren kompakten und sparsamen Kabinenroller mit diesen Features baut. Alles besser als den Leuten zu sagen, dass ihnen nicht kalt zu sein hat.


Suggeriert er, dass Radfahren bei etwas Regen oder Kälte extrem unangenehm ist. In der Realität ist es wesentlich angenehmer, bei Kälte auf dem Fahrrad zu sitzen, als an einer Bushaltestelle zu stehen. Ich denke, das Argument zielt vor allem auf Leute, die schon länger nicht mit dem Fahrrad gefahren sind
Falsch. Ich fahre sogar gerne mit dem Fahrrad, aber nicht bei Regen und Kälte. Da stehe ich sogar lieber bei der Bushaltestelle - wenn man das gut plant, ist das auch nicht lange. Aber je nach Strecke ist natürlich auch das Auto eine Option. Dank der Elektromobilität gibt es auch die Standheizung serienmäßig. Und auch in einer Stadt sind die Öffis nicht rund um die Uhr oder in allen Randgebieten eine gute Option.
Zweitens wird da gleich gesetzt “Fahrrad fahren = Steinzeit” also implizit “Auto fahren = Zivilisation”.
Nein. Was ich damit gemeint habe: Technische Errungenschaften machen uns das Leben bequemer. Die Steinzeit ist für mich der Verzicht auf Bequemlichkeit. Eine Waschmaschine oder ein Geschirrspüler macht uns das Waschen bequemer. Auch dort könnte man Energie sparen, aber zum Preis der Bequemlichkeit. Ein E-Bike ist bequemer als ein normales Fahrrad und bei Regen, Schnee oder Kälte ist für viele das Auto die bequemere Wahl. Will man das ändern, muss man Alternativen finden und akzeptieren dass nicht die gleiche Lösung bevorzugen, wie man selbst, statt den Leuten überheblich zu sagen, dass ihnen gefälligst nicht kalt sein soll.


Lol, mit Arroganz wird man die Leute bestimmt überzeugen. :) Und, wascht du jetzt deine Wäsche eh auch mit der Hand, wenn das für mich kein Problem ist?


Ein Fahrrad ist aber in vielen Fällen keine Alternative.
Dann sollte man vielleicht Alternativen erfinden statt so zu tun, als ob das Fahrrad eine wäre.


Fahre Fahrrad, bei jedem Wind und Wetter und ich habe absolut 0 Verständnis mehr für alle die es bei gut ausgebauten Strecken von 10-15 kM Distanz nicht tun.
Was ist das bitte für ein Argument?
“Wasche die Wäsche händisch - hab kein Verständnis für alle, die es noch mit Strom machen”.
Nicht jeder will halt frieren und nass werden, oder sonst irgendwie zurück in die Steinzeit. Die Frage ist nur wie wir das in vernünftige Bahnen lenken, aber Leute gegeneinander ausspielen bringt wenig.


Muss jetzt gar nicht ein sehr fremdes Land sein. In Deutschland heißen Medikamente schon teilweise anders als in Österreich. Oder einfache Dinge für die Nase bekam ich in Esland nicht rezeptfrei.


In Keszthely (Ungarn) gibt es ein nettes Reisemuseum. Was man dort u.a. lernt: Früher war Kokain in der Reiseapotheke. Zumindest bei den Wohlhabenderen.


Naja… seit dem ich die Willkürlichkeit und Intransparenz der Moderation kennen lernen durfte bin ich mir nicht mehr so sicher ob Diskussionen mit Standpunkten außerhalb der Bubble wirklich so erwünscht sind: https://feddit.org/post/23605262 Sonst wäre es eine tolle Sache.
Um zu den Autos zu kommen kann ich das schwer einschätzen…


Najo… Kiffen macht mitunter paranoid und damit gar nicht so friedlich. Das muss man jetzt auch nicht unbedingt verharmlosen. Außerdem nehmen viele auch beides gleichzeitig. Aber es gibt trotzdem keinen Grund warum man es verbieten sollte während Alkohol erlaubt ist.
Kann sein, aber ist für mich schwer vorstellbar. In Deutschland funktioniert zunehmend immer weniger. Flughafen Berlin war ein Desaster, auch die Autobahn A8 pfeift aus dem letzten Loch. Und die Bahnstrecke München-Lindau hat man an ein britisches Unternehmen vergeben, das mit zu wenigen Waggons herumfährt. Es ist um Grunde egal welches Verkehrsmittel, die Baustellen sind überall.