Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) und anderen Behörden dürften alle Ausgeflogenen nach ihrer Ankunft in den jeweiligen Heimatländern in Quarantäne müssen. Denn eine Entwarnung ist wegen der langen Inkubationszeit des Hantavirus erst nach Wochen möglich.
Das Hantavirus wird in der Regel von Nagetieren übertragen, die Andes-Variante kann bei engem Kontakt aber auch von Mensch zu Mensch überspringen. Der Ausbruch der südamerikanischen Andes-Variante des Virus auf dem kleinen Kreuzfahrtschiff löste weltweit Besorgnis aus - auch und gerade wegen der Erinnerung an die Corona-Pandemie. WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus versicherte jedoch, dass es sich beim Hantavirus nicht um einen mit dem Coronavirus vergleichbaren Erreger handele. In einer Botschaft betonte er: “Das ist nicht ein neues Covid.”
Ich denke, das Problem ist nicht, ob man dieses Virus mit Massnahmen eindämmen kann - das ist bei dem Ausbruch in Argentinien vor ein paar Jahren ja gut gelungen. Wobei Isolationsmassnahmen wohl nötig waren, die berichtete Basisreproduktionszahl R lag zuvor etwa bei 2.12 (siehe Studie). Ohne Massnahmen würden also in einem Jahr rechnerisch aus sieben Fällen zwischen 7*(2 hoch 25) und 7*(2 hoch 13) Fälle, je nach mittlerer Inkubationszeit.
Wo ich sehr viel skeptischer bin, ist ob Regierungen wie die US-Regierung, deren Gesundheitsminister nicht an Mikroorganismen oder Impfungen “glaubt”(!), wirksame Massnahmen ergreifen wird. Die machen ja nicht mal was gegen Masern - wo die Basisreproduktionszahl 15 ist, und weltweit rund 200000 Menschen pro Jahr sterben.
Insbesondere, da für diese Regierung ja alles, was viel fossile Energie verbraucht, aus unerfindlichen Gründen eine heilige Kuh ist, und der Massenflugtourismus nun mal zu dieser Art von Dingen gehört…
Laut (…) WHO (…) dürften alle Ausgeflogenen (…) in Quarantäne müssen.
Darf ich zur Arbeit müssen?
Du darfst was du sollst, dann kannst du was du musst.
Haha häusliche “Quarantäne”, als ob das jemand 6 Wochen lang ohne Kontakte durchziehen würde. Mal sehen, wie lange es dauert, bis wir eine neue Pest am Hals haben.
Ja, bringt die Seuchenträger ruhig her. Es wäre auch zu einfach die auf einer Insel in Quarantäne zu stecken.
Ist tatsächlich ne viel bessere Idee das hier zu tun.
Das mit den Pestinseln hat sich schon im Mittelalter nicht bewährt.
Ein Problem an der Idee ist, dass wenn es ohne strikte Isolation zwischen Inselbewohnern eine Kette weiterer Infektionen gibt, die Quarantänezeit bis zur letzten Infektion plus die Inkubationszeit dauern müsste. Das würden bei mehr als 100 Passagieren schnell Jahre werden, weil Infektionen erst nach vier, sechs oder acht Wochen virulent werden können . Und angemessen medizinisch versorgen kann man sie so auch nicht.
Die Menge der Kontakte lässt sich doch auf dem Schiff leichter überwachen. Jetzt verteilen wir alle potentiellen Keimträger über den Erdball und müssen hoffen, dass die dort dann überwacht werden.



