• captain_unicode@feddit.org
    link
    fedilink
    arrow-up
    18
    arrow-down
    1
    ·
    11 days ago

    Wir sollten das machen wie mit dem Alkohol in Skandinavien: Verkauf verstaatlichen, totales Werbeverbot. Können wir Hanf und Alk auch direkt mit reinschmeißen.

    Dazu dann das isländische Modell, mehr soziale Arbeit an Schulen und gesellschaftsfreundliche Vereine kostenlos zugänglich machen. Was am besten gegen Sucht hilft, ist keine neuen Süchtigen zu produzieren.

    • geissi@feddit.org
      link
      fedilink
      Deutsch
      arrow-up
      4
      arrow-down
      1
      ·
      11 days ago

      wie mit dem Alkohol in Skandinavien: Verkauf verstaatlichen, totales Werbeverbot

      Ich hatte letztens zum Thema Alkohol schon mal argumentiert, dass ich nicht glaube, dass die Abgabe in getrennten Läden viel bringt.
      Schaut man sich die USA oder Finnland an, liegen die im Alkoholkonsum und Alkoholismus jetzt nicht unbedingt hinter uns.

      Beim Tabak sehe ich das ähnlich. Ob die Leute jetzt 2 Päckchen an der Supermarktkasse kaufen oder ne Stange auf Vorrat im Tabakladen nebenan wird glaub ich auch hier nicht viel ändern.

      Mehr soziale Arbeit und Vereine dagegen klingt super. Das würde auch bei einer ganzen Reihe anderer Probleme helfen.

      • captain_unicode@feddit.org
        link
        fedilink
        arrow-up
        5
        ·
        11 days ago

        Ob die Leute jetzt 2 Päckchen an der Supermarktkasse kaufen oder ne Stange auf Vorrat im Tabakladen nebenan wird glaub ich auch hier nicht viel ändern.

        Abstinente müssen nicht immer daran vorbeilaufen beim Aldi. Das kann schon helfen, wenn das aus dem Blickfeld ist. Gleiches mit dem Weinregal beim Edeka. Halt die Suchtmittel so vor, dass es eine bewusste Entscheidung ist, die zu nutzen. Und in Skandinavien sind die Zahlen beim Alkoholmissbrauch seit dem Systembolaget, etc. doch massiv gefallen? Dass die immer noch hoch sind, kann auch daran liegen, dass es das System erst seit 1995 gibt (Schweden).

        Bzgl. soziale Arbeit, in Island sind dadurch

        • Zahlen zu psychischen Problemen runtergegangen
        • Probleme durch Übergewicht zurückgegangen
        • und natürlich rauchen, trinken und kiffen viel weniger junge Leute regelmäßig (edit: natürlich auch andere Drogen)

        Ich geb zu, die exakte Umsetzung in Island weirdet mich so ein bisschen an weil das zumindest in der Berichterstattung die ich darüber gelesen habe immer ein Bisschen “national” und militärisch drillhaft rüberkam. Aber das kann in der Realität auch komplett anders aussehen 🤷

        • geissi@feddit.org
          link
          fedilink
          Deutsch
          arrow-up
          1
          ·
          10 days ago

          Das klingt erst mal alles nachvollziehbar. Aber wie gesagt, beim Blick auf andere Länder, die sowas haben scheinen die mir jetzt nicht unbedingt besser dazustehen.

          Wenn du Zahlen oder Studien kennst, die einen erkennbaren Rückgang nach der Einführung zeigt, gerne her damit.
          Ich will ja nicht lernunfähig sein.

          Kleine Stilkritik am Rande: “erst seit 1995” finde ich schon eine interessante Formulierung für über 30 Jahre.