Das Bundesverteidigungsministerium will Reservisten per Gesetz künftig zu Übungen verpflichten können. Bisher waren diese freiwillig. Ziel ist es, eine »verlässliche Verfügbarkeit der Reserve« herzustellen.
Laut dem Gesetzentwurf können in Zukunft alle Männer und Frauen, die weniger als ein Jahr freiwillig Wehrdienst geleistet haben, wenn sie jünger als 45 Jahre alt sind, verpflichtend zu regelmäßigen Wehrübungen herangezogen werden. Angedacht sind zwei Wochen im Jahr oder alle zwei Jahre.
Jetzt mal ernsthaft: 2 Wochen? Bekommt man dann 100% Lohnfortzahlung oder soll man sich für den Scheiß Urlaub nehmen? Letzteres ist dann doppelt hart ungeil, wenn man nur das gesetzliche Minimum an Urlaub hat (4 Wochen/Jahr).
Wer länger als ein Jahr Wehrdienst geleistet hat oder sich als Berufs- oder Zeitsoldatin verpflichtet hat, kann bis zum 65. Lebensjahr zu Übungen verpflichtet werden, so der Gesetzentwurf.
Also ist man doppelt am Arsch, wenn man bei der Bundeswehr war?
Das wird sicher die Massen dazu bewegen sich freiwillig zu melden. /s
Du wirst quasi für die Dauer der Wehrübung bei der Bundeswehr angestellt. Dein AG hat dich freizustellen und du genießt vor, während und nach der Wehrübung zusätzlichen Kündigungsschutz.
Dein Geld bekommst du entweder direkt vom Bund oder dein AG bekommt es die Zeit erstattet. Ausser der fehlenden Arbeitskraft hat dein Betrieb aber keinen weiteren Nachteil.
Dein Urlaub wird explizit nicht dafür eingebracht, maximal könntest du einen Tag Urlaubsanspruch verlieren, weil du technisch gesehen eben nicht das ganze Jahr angestellt warst.
Oder sie werden per Helikopter nach Sylt geflogen und dort fehlt dann plötzlich der Übungsleiter. So kann sich die obere Mittelschicht mal 2 Wochen auf Staatskosten gönnen.
Wer älter (und teilweise auch einige Jahre jünger…) ist hat schon seinen Wehr- oder Ersatzdienst abgeleistet.
Oder wollen die mit dieser Formulierung ernsthaft noch die paar Jahrgänge mit etwas weniger als 45 Jahren, die zuletzt nicht mal mehr ein ganzes Jahr Wehrdienst ableisten mussten, mit abgrasen?
Jetzt mal ernsthaft: 2 Wochen? Bekommt man dann 100% Lohnfortzahlung oder soll man sich für den Scheiß Urlaub nehmen? Letzteres ist dann doppelt hart ungeil, wenn man nur das gesetzliche Minimum an Urlaub hat (4 Wochen/Jahr).
Also ist man doppelt am Arsch, wenn man bei der Bundeswehr war?
Das wird sicher die Massen dazu bewegen sich freiwillig zu melden. /s
Du wirst quasi für die Dauer der Wehrübung bei der Bundeswehr angestellt. Dein AG hat dich freizustellen und du genießt vor, während und nach der Wehrübung zusätzlichen Kündigungsschutz.
Dein Geld bekommst du entweder direkt vom Bund oder dein AG bekommt es die Zeit erstattet. Ausser der fehlenden Arbeitskraft hat dein Betrieb aber keinen weiteren Nachteil.
Dein Urlaub wird explizit nicht dafür eingebracht, maximal könntest du einen Tag Urlaubsanspruch verlieren, weil du technisch gesehen eben nicht das ganze Jahr angestellt warst.
Hauptsächlich [1]
Es werden 100% keine reichen Menschen weder deren Kinder eingezogen werden. Darauf kannst du wetten.
Oder sie werden per Helikopter nach Sylt geflogen und dort fehlt dann plötzlich der Übungsleiter. So kann sich die obere Mittelschicht mal 2 Wochen auf Staatskosten gönnen.
Obligatorisch
Wer älter (und teilweise auch einige Jahre jünger…) ist hat schon seinen Wehr- oder Ersatzdienst abgeleistet.
Oder wollen die mit dieser Formulierung ernsthaft noch die paar Jahrgänge mit etwas weniger als 45 Jahren, die zuletzt nicht mal mehr ein ganzes Jahr Wehrdienst ableisten mussten, mit abgrasen?
Liest bei denen niemand mehr Kontrolle?
Oder habe ich bei genau einem Jahr einfach nur Glück?