Die Hochzeit soll der schönste Tag im Leben sein - da will man nicht geizen. Doch der Wunsch nach Perfektion ist so groß, dass jedes dritte Paar bereit ist, sich zu verschulden. Ist das sinnvoll? Von L.-M. Hiltscher und D. Di Dio.
Eigentlich fast schon schade, dass eine Heirat aus verschiedenen Gründen für mich total unwahrscheinlich ist. Seit ich ein kleines Kind bin, habe ich beschlossen wenn dann in der hässlichsten Gammelunterwäsche die ich finden kann, zu heiraten und dass es statt Kuchen nur lieblos belegten Toast (ungetoastet, keine Butter, wozu der Aufwand?) geben soll. Vielleicht aufgetaute Tiefkühlwindbeutel dazu.
Ich würde irgendwie echt gern die Blicke der ganzen Leute, die damals extrem schockiert meinten das könne doch nicht mein Ernst sein, sehen. Weil doch, das wäre mein Ernst, einfach weil ich denke, dass das wahnsinnig witzig wäre so hart mit Erwartungen zu brechen.
Ist zwar nicht ganz so extrem, aber die standesamtliche Hochzeit war eigentlich nice. Standesamt selber kostet nix, Fotos macht jemand aus der Verwandtschaft und danach geht man zum Lieblings-Italiener Mittagessen.
Ganz ohne Drama, und ist alles easy organisiert. Das Restaurant verlangt auch nicht extra für Stühle und Tischtücher.
Ja schon, aber einfach ne Scheibe Billigkäse draufwerfen ist schneller. Es geht mir explizit darum alle Erwartungen so hart zu enttäuschen wie nur möglich und dabei so viele Programmpunkte mit so wenig Arbeit wie möglich abzuhaken, einfach weil ich das witzig fände.
Manchmal will ich die Welt (bzw. absurde Erwartungen an die Handlungen anderer, obwohl diese einem genau gar nichts anzugehen haben) einfach brennen sehen.
Eigentlich fast schon schade, dass eine Heirat aus verschiedenen Gründen für mich total unwahrscheinlich ist. Seit ich ein kleines Kind bin, habe ich beschlossen wenn dann in der hässlichsten Gammelunterwäsche die ich finden kann, zu heiraten und dass es statt Kuchen nur lieblos belegten Toast (ungetoastet, keine Butter, wozu der Aufwand?) geben soll. Vielleicht aufgetaute Tiefkühlwindbeutel dazu.
Ich würde irgendwie echt gern die Blicke der ganzen Leute, die damals extrem schockiert meinten das könne doch nicht mein Ernst sein, sehen. Weil doch, das wäre mein Ernst, einfach weil ich denke, dass das wahnsinnig witzig wäre so hart mit Erwartungen zu brechen.
Ist zwar nicht ganz so extrem, aber die standesamtliche Hochzeit war eigentlich nice. Standesamt selber kostet nix, Fotos macht jemand aus der Verwandtschaft und danach geht man zum Lieblings-Italiener Mittagessen.
Ganz ohne Drama, und ist alles easy organisiert. Das Restaurant verlangt auch nicht extra für Stühle und Tischtücher.
Ungetoasteter Toast mit Butter und sonst nix ist billig und eigentlich auch geil!
Ja schon, aber einfach ne Scheibe Billigkäse draufwerfen ist schneller. Es geht mir explizit darum alle Erwartungen so hart zu enttäuschen wie nur möglich und dabei so viele Programmpunkte mit so wenig Arbeit wie möglich abzuhaken, einfach weil ich das witzig fände.
Manchmal will ich die Welt (bzw. absurde Erwartungen an die Handlungen anderer, obwohl diese einem genau gar nichts anzugehen haben) einfach brennen sehen.