Nach all den Nazi-Skandalen? Nach dem Gutachten? Nach den ganzen Versuchen, sie “demokratisch [zu] stellen”? Nach den Erfahrungen, die vor knapp 100 Jahren mit dem Bestreben gemacht wurden, den Intoleranten mit Toleranz zu begegnen?
Vielleicht nicht alle, aber wer den Knall nicht gehört hat ist vermutlich auch für bloße Vernunft nicht mehr zugänglich.
Die Masse, mit der man reden sollte, sind die unzufriedenen, die ihr Gewicht noch nicht hinter die Nazis geworfen haben. Die Randgruppen der AfDler, die noch zugänglich sind, dürfen dieses Gespräch gerne mitbekommen, ihre Haltung überdenken und davon abrücken. Den (wieder) Toleranten soll auch (wieder) Toleranz entgegengebracht werden.
Der Comic stellt satirisch überspitzt den Sachverhalt dar, dass der harte Kern dieser Bewegung in seiner eigenen Menschenfeindlichkeit und Gewaltrhetorik das Recht auf Toleranz und Unversehrtheit verwirkt. Natürlich sind Straßenschlachten nicht die Waffe der Wahl, auch der Gefahr für den eigenen Leib, aber wir reden seit Jahren ohne Erfolg. Sie werden so schon immer stärker.
Ich will hier nicht behaupten, dass Gewalt die einzige oder die beste Option wäre. Ich will hinterfragen, ab wann sie eine legitime Option wäre. Müssen sie erst die Macht ergreifen und uns an die Wand stellen, bevor wir uns wehren dürfen?
Nach all den Nazi-Skandalen? Nach dem Gutachten? Nach den ganzen Versuchen, sie “demokratisch [zu] stellen”? Nach den Erfahrungen, die vor knapp 100 Jahren mit dem Bestreben gemacht wurden, den Intoleranten mit Toleranz zu begegnen?
Vielleicht nicht alle, aber wer den Knall nicht gehört hat ist vermutlich auch für bloße Vernunft nicht mehr zugänglich.
Die Masse, mit der man reden sollte, sind die unzufriedenen, die ihr Gewicht noch nicht hinter die Nazis geworfen haben. Die Randgruppen der AfDler, die noch zugänglich sind, dürfen dieses Gespräch gerne mitbekommen, ihre Haltung überdenken und davon abrücken. Den (wieder) Toleranten soll auch (wieder) Toleranz entgegengebracht werden.
Der Comic stellt satirisch überspitzt den Sachverhalt dar, dass der harte Kern dieser Bewegung in seiner eigenen Menschenfeindlichkeit und Gewaltrhetorik das Recht auf Toleranz und Unversehrtheit verwirkt. Natürlich sind Straßenschlachten nicht die Waffe der Wahl, auch der Gefahr für den eigenen Leib, aber wir reden seit Jahren ohne Erfolg. Sie werden so schon immer stärker.
Ich will hier nicht behaupten, dass Gewalt die einzige oder die beste Option wäre. Ich will hinterfragen, ab wann sie eine legitime Option wäre. Müssen sie erst die Macht ergreifen und uns an die Wand stellen, bevor wir uns wehren dürfen?
Wie weit ist zu weit?