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Cake day: November 20th, 2024

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  • Hört doch bitte auf eine Katastrophe herbei zu reden.

    Er redet keine Katastrophe herbei sondern ist einfach nur realistisch. Die CDU führt die Katastrophe absichtlich herbei, weil das für sie immer noch besser ist als die Alternative (links). Eine AfD-Regierung wird kommen, da beißt die Maus keinen Faden ab. Wenn nicht 2029, dann 2033 (ha!).

    Ansonsten gebe ich dir recht, man sollte nicht (nur) jammern, sondern etwas tun oder zumindest positiv immer wieder die Alternativen ins Licht rücken. Wir brauchen ein effektives, attraktives linkes Gegenangebot, selbst wenn es aktuell beim durchpropagandierten Wahlvieh keine Chance hat. Aber sobald die CDU und die AfD unweigerlich hart auf die Schnauze fliegen, muss klar sein, wer es schon die ganze Zeit gesagt hat, eigentlich die ganze Zeit damit recht hatte und in den Startlöchern steht wenn der Wähler mal seinen Scheiß auf die Reihe bekommt und aufhört sich in den eigenen Fuß zu schießen.


  • So denken diese Menschen nicht. Zuträglich für ihren Wohlstand ist ein niedriges Lohnniveau und Abbau der Arbeiterrechte. Je schneller und härter, desto besser. Frosch auf der Herdplatte war gestern. Und du kannst dich drauf verlassen, dass Merz diesen Wohlstand meint und keinen anderen. Allerhöchstens nimmt er billigend in Kauf, dass die Menschen ihn falsch verstehen und denken ihr eigener oder ein gesamtgesellschaftlicher Wohlstand wäre gemeint. Aber ich habe Zweifel dass er es überhaupt auf dem Schirm hat und nicht denkt, dass wenn sich die Armen nicht für die Reichen freuen, dann ist das Undankbarkeit und Neid.

    Und klar ist das nicht nachhaltig, auf mehreren Levels, aber die denken halt alle wie Investoren: Sie müssen nur rechtzeitig den Absprung schaffen, bevor die Guillotinen ausgepackt werden.


  • Obin@feddit.orgtoLinux@lemmy.mlDo you use vim?
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    23 hours ago

    Also note that modal editing isn’t for everyone. I’m happy to learn hotkeys, I even got far enough to build musclememory for vim’s normal mode. What never went away though was my confusion about what mode the editor is in. I would constantly input text in normal mode and input commands in insert mode, leading to costly mistakes that tore down any speed advantage vim would have given me. I really tried, but never built muscle memory for this kind of context switching[1], maybe it’s an ADHD thing.

    These days I’m on Emacs with an always improving custom command scheme of non-modal but context sensitive commands that do similar things in all major and minor modes.


    1. Same situation with tmux which is almost a requirement for the typical vim workflow, and adds another layer of mode switching on top. On Emacs window management is included and so are remote shells/editing, so no need for the tmux<->editor context switch. ↩︎




  • Der Trick ist, dass es zunächst hauptsächlich ungelernte Arbeiter und jene treffen wird, die von ihrem Arbeitgeber als leicht ersetzbar betrachtet werden. Mit denen gibt es dann in der breiten Bevölkerung keine Solidarität, weil “sie hätten ja was ordentliches lernen können” oder ähnliche Sprüche. Dann weitet sich die Praxis langsam aber sicher in neue Arbeitsverträge, Tarifverträge und “gute” Arbeitgeber aus, wie der 8h-Tag auch schon. Und dort wird es dir dann noch als Flexibilität verkauft werden. Du kannst auch gerne deine Vier-Tage-Woche arbeiten, kannst du dann halt keine Miete zahlen davon, aber die Option hast du (siehe negative vs positive Freiheit). Und irgendwann sitzen wir dann da, und es gibt die “normale” Bezahlung (von der man Leben kann) nur noch wenn man von 7h bis 21h in der Firma ist, wie es in China, Japan und teilweise den USA üblich ist.

    Worauf die bauen ist, dass sie uns die Solidarität schon soweit abtrainiert haben, dass wir das nicht im Keim ersticken. Und damit haben sie wahrscheinlich recht.



  • With compress=zstd ZFS reports a 1.30 compression ratio on my Steam dataset, compressing it from ~1.2TB (reported by the file manager) down to 904GB (reported by zfs list -o name,usedds). Pretty good I think.

    Obviously it depends on the games. AAA crap will probably add tens/hundreds of GBs of pre-compressed asset blobs, while indie and older games will often have more loose file structures with config files, scripts, runtimes etc. that all compress extremely well. And with older games, even when compressed the algorithms are often far from ideal and zstd can still get a few more percent out of them.


  • Alles was ich aus Deinem Beitrag rauslese […]

    Da ist dein Fehler. Du hast keine Ahnung wer ich bin und ich musste echt bei deinen Ausführungen kurz lachen. Meine Hoffnung für eine Verbesserung und das bestehen des Guten in diesem Land ist groß. Da ist aber das Einsteigen in die Kriegspropaganda allem was ich mir Wünsche gegenüber nur kontraproduktiv und spielt denen, die das Land zum eigenen Nutzen zum negativen entwickeln wollen in die Hände.

    Also ja, wenn du ein Feindbild brauchst, von mir aus. Wenn du irgendwelche patriotischen Bekundungen über edle Gefechte zum Schutz deiner Familie brauchst, mach das mit dir selbst aus. Tue mir aber den einen Gefallen und lass dich halt nicht ganz so hart zum Spielball machen, zum Wohl unser beider Familien. Danke.


  • Welche beiden Seiten haben denn den Krieg angezettelt? Da bin ich neugierig. Ich gehe davon aus das die eine Seite aus Deiner Sicht Putin ist (hoffentlich).

    Du kannst dir mal den Schaum vorm Mund abwischen und deine Flowchart wieder einpacken, weil das hättest du bei mir nicht gebraucht. Ich finde Putin genauso scheiße wie Jeder andere. Beim Ukrainekrieg denke ich eher in die Richtung warum man der Ukraine tröpfchenweise die Unterstützung füttert und sie in diesem Stalemate gefangen hält. Und da gibt es genug Indikationen dafür, dass das so ist, siehe das hin und her mit Starlink über die Jahre.

    Ich meinte aber nicht mal diesen Krieg, das hat dein gewaschenes Gehirn da gleich rein interpoliert. Ich meinte die Kriege, auf die wir uns mit Wehrpflicht usw. gerade vorbereiten. Um die letzten Ressourcen für uns zu sichern, oder um die Klimaflüchtlingsströme gleich in den Herkunftsländern zu ermorden. Oder glaubst du ernsthaft, dass es tatsächlich um eine edle Verteidigung gegen Putins zähnefletschende Horden an der Oder geht, und dass das nicht nur das Angstnarrativ ist, dass bei dir Consent manufacturen soll? Aber selbst wenn du dir da absolut nichts anderes vorstellen kannst als diesen LARP:

    Ich frage mich nur immer bei diesen radikal alles ablehnenden und scheisse findenden Statements was denn Dein Lösungsvorschlag wäre.

    Genau dasselbe wie jeden Abend Pinky, wir enteignen die Milliardäre, verbieten ausländische Geschäftsinteressen in der EU, versuchen unsere Solidarität zu bewahren und überführen unsere Wirtschaft von einer Wachstumswirtschaft in eine Wohlfahrtswirtschaft. Nicht dass das notwendigerweise alle Kriegsinteressen verhindert. Kann gut sein, dass uns dann die USA überfallen, für Regime-Change zurück zum Wachstumskapitalismus (nur halb /s). Aber mein Punkt war ja auch nicht, dass wir uns pazifistisch darniederlegen und unser Schicksal erwarten sollen, sondern dass ich, wenn ich den Staat verteidigen soll, bitte gerne einen Staat hätte, den ich auch verteidigen will oder zumindest eine Perspektive dahingehend. Einen Staat, der sowas wie Ideale besitzt, abseits von freie Fahrt für freie Bürger und Korruption go brrrrrrr.


  • Ich sehe mich als Teil der Gesellschaft, aber die Gesellschaft ist einfach unendlich kaputt. Kämpfen und sterben in einem Krieg bedeutet heute die, die den Krieg angezettelt haben (auf beiden Seiten) noch reicher zu machen als sie es eh schon sind und noch in ihrer Macht zu festigen. Und das wird dann ganz sicher nicht Frieden, sondern noch mehr Kriege zur Folge haben, wie könnte es das nicht?

    Wir müssten diesen Kreislauf durchbrechen und wenigstens einen ersten Schritt zu einer gerechteren Gesellschaft machen, bevor ich das auch nur erwäge diesen Staat mit meinem Leben zu verteidigen. Ansonsten sterbe ich dann lieber zuhause dabei individuell meine Mitmenschen zu verteidigen als im Militär irgendwo im Ausland bei der Verteidigung der Rheinmetall Aktienkurse.



  • Du kannst ja eine Moral haben die für dich persönlich über dem Gesetz steht, aber im Umgang mit anderen Menschen muss diese Moral in den Hintergrund rücken und dass Grundgesetz an erster Stelle stehen.

    Nein, das muss sie nicht. Es heißt nicht Grundgesetz, weil es über allem anderen steht, sondern weil es die Basis für alles andere ist, ein kleinster gemeinsamer Nenner, ein Bare-Minimum, ein beschissener Kompromiss, mit dem wir leben müssen, solange wir nichts besseres haben. Wenn wir alle nur exakt stur das machen was im Grundgesetz steht und keinen Strich mehr, dann sähe unsere Gesellschaft ziemlich scheiße aus, also noch beschissener als eh schon. Und dass das Grundgesetz zuweilen recht geduldig ist zeigen die Ergüsse von Jahrzehntelanger CDU-Politik.

    Du musst und sollst also keine Lobgesänge auf das tolle Grundgesetz singen, mit dem Text unterm Kopfkissen schlafen oder ihm deine eigene Moral oder Philosophie unterordnen, und wenn deine Moral nicht ein ganzes Stück über dem Grundgesetz steht, dann hab ich persönlich wenig Respekt für dich.

    Das Einzige was du musst, ist zu erwarten und zu akzeptieren, dass die Gesellschaft die in einer Verfassung vereinbarte Basis an Werten durchsetzt. Und das gilt nicht nur in unserer super-duper freiheitlichen freiheitsdemokratischen Freiheitsgrundordnung, sondern überall in der Welt, wo es wahrscheinlich genau so freiheitlich heißt, aber entweder mehr oder weniger freiheitlich ist als bei uns.

    Und die von dir angesprochenen Änderungen des Grundgesetzes würden das Grundgesetz zu etwas anderem als dem Grundgesetz machen, da die FDGO ein fester Bestandteil dieser sind.

    Das Gesetz kann man nicht brechen, weil es ist verboten das Gesetz zu brechen, so steht es im Gesetz.

    Und sollte mal alles schief gehen und die Faschos/Islamisten oder sonst wer das Land übernehmen und die Grundrechte beseitigen, hast du das gute Recht alles notwendige zu Unternehmen um die wieder weg zu machen.

    Und dir ist nicht bewusst wie dieser Übergang komplett subjektiv und flüssig ist? Und ich meine das jetzt nichtmal im Kontext von moralischem Relativismus (nicht mein Ding), sondern schlicht und einfach, dass es komplette Interpretationssache ist, wann der Punkt erreicht ist, an dem es von dem Einen in das Andere um schwingt. Ich könnte dir 100 Gründe geben warum der Punkt jetzt schon erreicht wäre, und die freiheitlichen Freiheitsverfassungsrichter des obersten Freiheitsdemokratiegericht in Braunfaschistan werden dir dann 100 Gründe geben, warum deine Rebellion trotzdem ungerechtfertigt ist, weil die Verfassung unantastbar und die FDGO ein fester Bestandteil dieser ist, bevor sie dich zum Tode wegen Hochverrat verurteilen.


  • Ah, 2018, ein guter Jahrgang für Milch. Heißtestes Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, also vor dem nächsten heißesten Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 2019… aber egal, Hauptsache gutes Wetter! Und wer die Augen zusammenkneift, konnte damals fast noch ausblenden, dass die ganze Identitätspolitik nur ein Plot der Milliardäre war um das Volk gegeneinander aufzuhetzen und von ihren Machenschaften abzulenken. Aber gut, dass wir da als Gesellschaft raus gewachsen sind und dieses edel fermentierte Glas Milch heute aus der Distanz genießen können, oder? …oder? *amidala meme einfügen*


  • Ohne jetzt den Artikel gelesen zu haben und konkret darauf einzugehen um was es genau für Glaubensinhalte geht:

    Diese eigenen Moralvorstellungen müssen aber im Einklang mit dem Grundgesetz stehen.

    Diese Aussage geht aber doch aus dem Umstand hervor, dass du persönlich das Grundgesetz nach deiner eigenen Moral als gut bewertest, oder? Oder würdest du auch sagen, dass auch in Ländern wie Nordkorea die Moral des Einzelnen nicht über der Verfassung stehen kann, die (wahrscheinlich) irgendwas sagt wie dass die Kims von Göttern abstammen und deswegen unfehlbar sind?

    Oder anders: Ich stelle auch meine Moral über das Deutsche Grundgesetz, aber das Grundgesetz hat dabei das Glück, dass sich meine Moral größtenteils damit deckt. Größtenteils, weil es steht auch Bullshit im Grundgesetz, wie die geschlechtsspezifische Wehrpflicht und Ausnahme für Zwangsarbeit im Gefängnis.

    Oder nochmal anders: Wenn irgendwann die Braune Koalition alle möglichen menschenverachtenden Grundgesetzänderungen durchführt, dann sagst du ja auch nicht, “Tja, meine Moral sagt anders, aber dann halt jetzt weg mit den Ausländern und Transpersonen, weil das Grundgesetz steht über meiner Moral und darauf müssen sich alle einigen können!”

    Natürlich steht für jeden seine persönliche Moral über dem Grundgesetz, unabhängig davon ob das jetzt individuell gut oder schlecht ist. 🤷


  • Demos bringen nichts. Was du in deiner Freizeit machst interessiert Politiker einen Dreck, das war schon immer so.

    Was wir bräuchten wäre einen Generalstreik. Mal ein, zwei Tage, als Warnschuss, dann wäre sehr schnell Ruhe. Aber dazu müsste das Volk halt solidarisch und sich wenigstens in Bezug auf Arbeiterinteressen einig sein. Und das wird schwer in einem Land in dem der dumme Bürger ein ideologisches Schleudertrauma von Jahrzehnten der erst neoliberalen, dann faschistischen Propaganda hat.

    PS: Darum fand ich auch die Idee Klimademos als Klimastreik zu behandeln und Freitagmittag zu machen eine sehr gute, die das ganze deutlich aufgewertet hat. Wie zu erwarten war, und was meinen Punkt unterstreicht, haben sich die Politiker auch vor allem über diesen Aspekt aufgeregt, weniger über die Forderungen.