Die Überkopfprojektoren waren eine großartige Sache - Jahrzehnte vor Erfindung des Schlaubretts konnte man handschriftliche Notizen neben Infographiken groß an die Wand projizieren - ohne Prozessor, Pixel oder Videocodecs. Das waren die alten Zeiten
Polylux.
Endlich die korrekte Antwort.
So wie ich Behörden- und auch Konzern-IT bisher kennengelernt habe, ist es vermutlich eher andersrum: Zehntausende Laptops sind der Grund dafür dass Overhead-Projektoren so gerne genutzt werden.
Wenn das Windows 11 zehn Minuten nach Unterrichtsbeginn endlich hochgefahren ist, und man nach weiteren 10 Minuten endlich eingeloggt ist, hat man die Wahl zwischen Interner-Explorer ohne AdBlocker und Microsoft 358, das gerade mal wieder nicht erreichbar ist. Die Software, die man eigentlich gerade für seinen Unterricht gebrauchen könnte, darf man leider nicht installieren und die Webseite die man im Unterricht nutzen will, kann man zwischen den ganzen Werbebannern gar nicht finden. 10 Minuten nach Unterrichtsbeginn (also 30 Minuten nach Beginn der Schulstunde) kommt dann ein Popup von der IT-Abteilung, dass jetzt ganz dringend ein Update installiert werden muss und der Rechner in 5 Minuten runtergefahren wird.
Ficken. Unterdrückte Erinnerung hochgrkommen.
Absolut!
Menschen haben keinen Bock auf Technik und brauche deswegen simple, minimalistische Systeme.
Basierend auf nem immutable Linux, selten Updates die nie schief gehen, offline-modus wenn es einfach gehen soll, schnelle und effiziente OpenSource software statt proprietärem Electron-Dreck voller KI assistenten, Hintergrundprozessen und Werbunf.
Oh Gott tut das weh XD
die nützlichkeit dieses gerätes geht manchen über den kopf
Ich gehöre zur Liese-Gang
Die sind einfacher zu debuggen als irgendwelche Softwarelösungen
Bis einer mit einem Permanentmarker aufs Glas schreibt
Der Klassiker: Mit Permanentmarker “geht nicht weg” aufs Whiteboard schreiben.
bitte stehen lassen!
wer würde gewinnen: unradierbare schrift oder alles-entfernendes-reinigungsmittel?
Ach Isopropanol regelt
Eine etwas schrullige Chemielehrerin an meiner Schule hat immer gerne erzählt, wie sie dreckige Tafeln mit Salzsäure reinigt. Über die
ging aber auch das Gerücht rumwar aber auch die Tastsache weithin bekannt, dass sie immer Gefäße aus der Chemiesammlung mit nach Hause nimmt, um darin zu kochen.es gibt alte chemiker, und es gibt mutige chemiker, aber es gibt keine alten mutigen chemiker.
Die war schon ganz schön alt. Ich vermute einfach nur gut konserviert von den ganzen Chemikalien.
Frau Weiß
Waltraud Weiß
Die hieß anders. Aber kann mir durchaus vorstellen, dass es mehr von der Sorte gibt.
Die Lehrer werden alle mit Windows 10 Laptops oder Macs ausgestattet. Da das aber alles Bogen Nutzer sind, verzichten die lieber auf die Laptops.
Die Lehrer, die ich kenne, kriegen maximal (veraltete) iPads gestellt. Laptops werden privat angeschafft und rechtlich grau für dienstliche Zwecke genutzt.
Basierte Lehrer*innen
Würden sie ihrem Leerauftrag nachkommen, würden sie Leer Linux nutzen
Nein, sie würden mit Voll Linux anfangen, aber würden das sehr schnell in Leer Linux umwandeln.
Jetzt mal ernsthaft: werden die Dinger immer noch an deutschen Schulen benutzt?
Ganz ehrlich? Ich sehe nicht, warum die zwangsläufig eingemottet werden sollten.
Schneller kannst du nicht das Ergebnis einer Gruppenarbeit mit dem Rest der Klasse teilen, als jeder Gruppe eine A4 Folie und Stift in die Hand zu drücken, um Stichpunkte aufzuschreiben. Was die Dinger können, können sie gut und wie bei jedem Werkzeug hängt es davon ab, wofür es eingesetzt wird.
Die fand ich schon vor 20 Jahren veraltet, als ich noch in die Schule gegangen bin.
Damals konnte ich als kompletter Amateur für meine Facharbeit mit Java-Applets und iframes anschauliche Geometrie-Lehrsoftware bauen.
Und heute gibt’s den Scheiß immernoch? Die Leute die die damals verteidigt haben sind heute in Rente oder tot.
Schön für dich, dass du das konntest, aber was sagt das über den Sinn und Zweck von Overhead Projektoren aus?
Unser Chemielehrer damals hatte die Luxusversion, mit Kurbel auf beiden Seiten und (fast) Endlosfolie darauf gespannt. Da war der ganze Stoff drauf. Mit Edding wurde da dann Live herumgezeichnet und geschrieben und in der nächsten Stunde konnte er weitermachen wo er aufgehört hat. Der war schon ein Unikat und es hat super funktioniert. Das geht auf den Smarttafeln auch nicht viel besser. Aber gut, damals gab es auch noch keine “smarten” Tafeln.
Hatte einen Prof, der das so gemacht hat. Hat aber auch weitergeschrieben als die Folie leer war
Ja, und aus gutem Grund. Die Teile sind einfach unheimlich praktisch.
- Geringe Wartungskosten, vlt. geht mal ne Glühbirne kaputt, aber das wars.
- Einfach zu bedienen, egal, wie alt oder dumm der Lehrer ist, er wird das Teil verstehen.
- Top “Auflösung”, vermutlich besser als alles, was du mit nem Beamer hinbekommst.
Nur weil eine Technologie alt ist, ist sie nicht unnütz. Und für diesen Fall ist OHPs einfach super.
Lehrkraft hier. Ich habe einen OHP in 5 Jahren exakt einmal genutzt und das war für einen Chemie Versuch. Ansonsten Laptop und Beamer/Whiteboard
Ja.
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Der Projektor im Bild T-posed gerade um seine Dominanz zu zeigen
Eine elegante Waffe, für ein zivilisierteres Zeitalter.
Also ich finde da kann man super einen 13 Zoll darauf platzieren.
Gab früher so Bildschirme, die man auf den Überkopfprojektor legen konnte, um so das Rechnerbild an die Wand zu projizieren.















