Die generelle Bezeichnung für die Technik ist übrigens “Saisonale Wärmespeicher”. Die wesentliche Voraussetzung: Das Volumen des Speichermediums (Wasser, Sand, Eis) muss in einem günstigem Verhältnis stehen zur Oberfläche des Behälters (und damit zur Isolierung). So sind Speicherdauern von sechs Monaten problemlos möglich. Beispielprojekt: München Ackermannsbogen.
Ist der Ackermannbogen nicht aber auch ein Beispiel dafür, dass diese saisonalen Speicher einfach doch nicht ausreichen bzw. kaum groß genug sein können? Imho ist der Speicher dort schon relativ groß im Vergleich zu den drei Häusern die er versorgt, und trotzdem muss 50-60% der Wärme aus dem SWM Fernwärmenetz (überwiegend fossil) kommen.
Klar, jedes bisschen hilft. Aber ich glaube für viele Bauprojekte passen Kosten (Flächenverbrauch und Erdarbeiten) und Nutzen (20% niedrigere Betriebskosten für Wärme, 40-50% weniger CO2, jeweils im Vergleich zur Münchner Fernwärme) nicht zusammen.
Ist der Ackermannbogen nicht aber auch ein Beispiel dafür, dass diese saisonalen Speicher einfach doch nicht ausreichen bzw. kaum groß genug sein können?
Nö. Denn 26 % grössere Abmessungen bedeuten 100% höhere Kapazität.
Ackermannbogen wurde um 2010 gebaut, und es gibt längst neuere und grössere Projekte.
Na dann ist ja alles prima.


