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Cake day: March 24th, 2025

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  • Dazu müssten die Batterien in den Wasserstoffzügen aber deutlich größer sein als bisher. Die Batterien dort sind so dimensioniert dass sie die Differenz zwischen dem Leistungsbedarf beim Beschleunigen und der Leistung der Brennstoffzelle ausgleichen können. Das bedeutet vereinfacht, um ein mal aus dem Stand auf Reisegeschwindigkeit beschleunigen zu können. Plus etwas Reserve.

    Um im Gebirge die Energie des schweren Zuges aufzunehmen, der eventuell mehrere hundert Höhenmeter bergab fährt, sind die kleinen Pufferbatterien in Wasserstoffzügen zu klein.

    Die Pufferbatterie einfach größer zu machen ist gar nicht so einfach, weil zum einen Brennstoffzelle und Wasserstofftanks viel Platz brauchen, zum anderen jede zusätzliche kWh Batteriekapazität einfach teures Geld kostet (zusätzlich zu den teuren Wasserstofftanks und den teuren Brennstoffzellen) das sich nur lohnt, wenn es WIRKLICH gebraucht wird.

    Und wenn man schon so viel Batteriekapazität einbauen und bezahlen würde um so viel Energie speichern zu können, warum dann noch eine Brennstoffzelle dazu bauen?



  • Für den richtig schweren Güterverkehr ist die Frage gar nicht relevant. Diese Strecken sind im Normalfall bereits alle aus Kostengründen elektrisiert (also Oberleitung). Elektroloks können durch ihre höhere Leistung deutlich schwerere Züge ziehen, und sind damit im Betrieb günstiger. Wenn die Strecke dann noch regelmäßig genutzt wird, ist die Oberleitung schnell finanziert.

    Ausnahmen gibt es natürlich. Zum Beispiel die nicht-durchgängig elektrifizierte, größtenteils eingleisige Strecke München-Simbach. Obwohl darüber neben dem Personenverkehr auch signifikant viele Güter laufen (Kesselwagen aus dem bayerischen Chemiedreieck), zieht sich der seit Jahrzehnten geplante Ausbau noch viele Jahre hin. Liegt aber nicht daran, dass eine Oberleitung unwirtschaftlich wäre, sondern an Planungsversagen und Nimbys.