• Captain Baka@feddit.org
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    1 month ago

    Keine Meinung habe das Recht, unwidersprochen zu bleiben.

    Und das ist essentiell was die “MaN dArF hEuTzUtAgE jA nIcHtS mEhR sAgEn”-Meute nicht versteht.

    • RoflmasterBigPimp@feddit.org
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      Deutsch
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      1 month ago

      Es ist gaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaanz oft die Angst vor (zwischenmenschlichen) Konsequenzen. Viele sind es einfach gewöhnt das man ihr Gelaber erträgt ohne Gegenwind.

  • squaresinger@lemmy.world
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    1 month ago

    “Haben Sie das Gefühl, dass man heute in Deutschland seine politische Meinung frei sagen kann, oder ist es besser, vorsichtig zu sein?” Diese Frage stellt das Institut für Demoskopie Allensbach den Deutschen seit Jahrzehnten. Im Jahr 1991 antworteten darauf noch fast 80 Prozent: “Ja, ich kann mich frei äußern.”

    1990 haben 77.3% der Deutschen CDU/SPD gewählt, die zu diesem Zeitpunkt einzigen Parteien, die eine Regierung geführt haben.

    Ist es ein Wunder, dass die meisten Leute, die eine Mainstream-Meinung haben, denken, dass sie diese konsequenzlos äußern können?

    Im vergangenen Jahr ist nur noch weniger als die Hälfte der Bevölkerung dieser Ansicht – etwa die andere Hälfte sagt: “Man muss eher vorsichtig sein.”

    Im vergangenen Jahr haben auch nur mehr etwas weniger als die Hälfte (44.9%) CDU/SPD gewählt.

    Extreme Meinungen (und tatsächlich auch illegale Meinungen wie Nazi-Gedankengut) gehen extrem hoch. Warum würde sich wer wundern, dass es dadurch zu mehr Problemen in Bezug auf die Meinungsfreiheit kommt?

  • DeuxChevaux@lemmy.world
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    1 month ago

    Wenn man sich die dummheit ansieht, mit der in den (nicht nur) sozialen median über politik “berichtet” wird, und auch die noch viel furz-dümmeren kapriolen, die politiker treiben, um ins dortige rampenlicht zu kommen, wäre es vielleicht gar nicht so schlecht, insgesamt weniger über politik zu reden/schreiben. Dafür mehr über wissenschaft, kunst und kultur. Letztere haben die menschheit im positiven sinne weiter gebracht, während politik/religion uns doch nur wieder ins dunkelste mittelalter zurückzutreiben suchen.

  • Zwuzelmaus@feddit.org
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    1 month ago

    Ein Wendepunkt für die gefühlte Meinungsfreiheit war nach Einschätzung Reinemanns die Corona-Pandemie. Die Konflikte gerade zu Beginn der Pandemie fanden nicht mehr nur in Talkshows und sozialen Medien statt, sondern erreichten und spalteten auch die Freundeskreise und Familien

    Die Meinungen über Corona hatten extreme Auswirkungen, Streit, Angst, usw. da wurde man automatisch vorsichtig. Vorher hieß es vielleicht, auf Familienfeiern keine Politik, aber dann auch “auf gar keinen Fall über Corona”.

    Und plötzlich waren alle Grundrechte eingeschränkt, Spazierengehen, Leute besuchen usw.

    Zwei fremde Autos standen vor der Tür und schon haben sich irgendwelche Nachbarn in Denunzianten verwandelt.

    • Herr_S_aus_H@lemmy.zip
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      1 month ago

      Wo hast du denn den Anfang der Pandemie verbracht?
      Meine Erfahrung war, dass alle verunsichert waren, sich mehr oder weniger an die Vorgaben gehalten haben aber fünfe auch mal gerade gelassen haben.