Es ist ein Gefühl, das viele Menschen in Deutschland teilen: Bei Meinungsäußerungen ist Vorsicht angebracht. Wie und warum sich dieses Gefühl so entwickelt hat und wo der Staat tatsächlich die Grenzen dessen zieht, was man sagen darf.
Ein Wendepunkt für die gefühlte Meinungsfreiheit war nach Einschätzung Reinemanns die Corona-Pandemie. Die Konflikte gerade zu Beginn der Pandemie fanden nicht mehr nur in Talkshows und sozialen Medien statt, sondern erreichten und spalteten auch die Freundeskreise und Familien
Die Meinungen über Corona hatten extreme Auswirkungen, Streit, Angst, usw. da wurde man automatisch vorsichtig. Vorher hieß es vielleicht, auf Familienfeiern keine Politik, aber dann auch “auf gar keinen Fall über Corona”.
Und plötzlich waren alle Grundrechte eingeschränkt, Spazierengehen, Leute besuchen usw.
Zwei fremde Autos standen vor der Tür und schon haben sich irgendwelche Nachbarn in Denunzianten verwandelt.
Wo hast du denn den Anfang der Pandemie verbracht?
Meine Erfahrung war, dass alle verunsichert waren, sich mehr oder weniger an die Vorgaben gehalten haben aber fünfe auch mal gerade gelassen haben.
Die Meinungen über Corona hatten extreme Auswirkungen, Streit, Angst, usw. da wurde man automatisch vorsichtig. Vorher hieß es vielleicht, auf Familienfeiern keine Politik, aber dann auch “auf gar keinen Fall über Corona”.
Und plötzlich waren alle Grundrechte eingeschränkt, Spazierengehen, Leute besuchen usw.
Zwei fremde Autos standen vor der Tür und schon haben sich irgendwelche Nachbarn in Denunzianten verwandelt.
Wo hast du denn den Anfang der Pandemie verbracht?
Meine Erfahrung war, dass alle verunsichert waren, sich mehr oder weniger an die Vorgaben gehalten haben aber fünfe auch mal gerade gelassen haben.