Absichtlich werde Kindern bereits in frühen Jahren vermittelt, dass es moralisch richtig sei, sich für Umweltschutz einzusetzen oder für arme Klassenkameraden gemeinschaftlich Geld zu sammeln, damit auch diese mit auf die Klassenfahrt fahren können. Besonders schlimm sei jedoch, dass Po­li­ti­ke­r:in­nen und die Polizei stets als Gegner des Gemeinwohls dargestellt würden. Die Darstellung, Politik sei von Wirtschaftsinteressen beeinflusst und würde Bäume fällen, um eine Autobahn zu bauen, ließe Po­li­ti­ke­r:in­nen korrupt wirken.

Edit: Der Artikel bezieht sich auf eine Veröffentlichung der bpb aus 2005
(Schreibt AnitaWorks auf Mastodon)

  • lichtmetzger@discuss.tchncs.de
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    2 days ago

    Eines seiner anderen Bücher heißt “Mehr Kapitalismus wagen”. Das dürfte deine Frage beantworten.

    “Die Zeit” hat dazu eine wunderbar formulierte Rezension abgegeben:

    Wäre nicht die Finanzkrise, spekuliert der Rezensent, hätte es das “Abschiedsbuch” des Bundesabgeordneten und ehemaligen Finanzexperten der CDU gewiss in die Bestsellerlisten geschafft, das er von der Differenziertheit seiner Thesen her in der Nähe von Dieter Bohlens “Planieren statt Sanieren” verortet.