• JensSpahnpasta@feddit.org
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    6 days ago

    Für Hessen bedeutet das: Neue Chancen, um eigene Vorkommen zu erschließen, Wertschöpfungsketten aufzubauen und sich als Standort für nachhaltige Rohstoffgewinnung zu positionieren – und damit Arbeitsplätze und Innovationen zu fördern.

    Aber wehe jemand will die Rohstoffe “Sonnenlicht” und “Wind” gewinnen! Das wollen wir nicht in Hessen!

    • Albercik@szmer.infoOP
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      6 days ago

      Wenn es doch nur einen Zusammenhang zwischen Kupfer und der Stromerzeugung aus Wind- und Sonnenlicht gäbe…

      • ahornsirup@feddit.org
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        6 days ago

        Und irgendwo muss das Zeug auch aus dem Boden geholt werden. Wenn wir’s in Deutschland nutzen ist’s eigentlich nur fair wenn wir dafür auch unsere eigene Umwelt schädigen.

        • Albercik@szmer.infoOP
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          5 days ago

          Es ist eine Frage, ob man so tun will, als ob Kupfer magisch aus dem Nichts und zum Nulltarif entsteht, nur weil ein deutscher Fabrikant mal eben ein paar hundert Tonnen für die Produktion von E-Autos und Solarpanels herbeizaubern wollte, oder ob es aus dem Boden geholt wird. Natürlich sind die Abbaustandards in Deutschland höher als in China.

    • HansGruber@sh.itjust.works
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      5 days ago

      Wie buddelt man denn nachhaltig nach Erzen? Wirft einer später Schrott in die Grube falls in 2.000 Jahren wieder jemand nach Erz sucht?

  • PreppaWuzz@discuss.tchncs.de
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    5 days ago

    Ist halt eine interessante Situation. Einerseits sind die Vorkommen da und könnten gebraucht werden, andererseits hat keiner Bock, die entsprechenden Industrien vor dem Gartenzaun stehen zu haben. Dazu noch die Frage, ob es nicht schlauer wäre, die lokalen Vorkommen als strategische Reserven erstmal nicht anzufassen.

    Ich bin der Meinung, dass man erstmal die ganzen Müllhalden aufbuddeln und die Ressourcen daraus nutzen sollte, je älter die Müllhalde, desto mehr interessante Rohstoffe sollte man finden können. Ist halt nicht so geil, was man da sonst noch so ausbuddelt, wegen den ganzen Giftstoffen will da vermutlich bisher noch keiner ran. Ich vermute aber, dass da noch einiges zu holen wäre.

    Am besten parallel noch eine Kreislaufwirtschaft für die entsprechenden Stoffe aufbauen, um die bestehenden Bestände weiter nutzen zu können, bevor sie ins Ausland gehen oder in einer Müllhalde verschwinden, dann erübrigt sich ein Großteil der Importe. Aber solange die durch unmenschliche Bedingungen aus dem Boden geholten Ressourcen zu günstig sind, wird sich da nix tun.

    • Albercik@szmer.infoOP
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      5 days ago

      Eine Kreislaufwirtschaft ist bei einer weltweit steigenden Kupfernachfrage unmachbar. Selbst wenn Deutschland anfangen würde, auf den Rest der Welt zu scheißen, werden sie ohnehin mehr Kupfer benötigen, als auf ihrem Staatsgebiet oberirdisch physisch existiert – einschließlich Mülldeponien und Artefakten aus der Bronzezeit.

      • PreppaWuzz@discuss.tchncs.de
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        5 days ago

        Kann schon sein, wir sind mit Ressourcen ja nicht gerade gesegnet. Aber es würde schonmal helfen und um Kreislaufwirtschaft an verschiedenen Stellen kommen wir IMO eh auf Dauer nicht rum.