Flächenkühlanlage für die Decke
So angesichts der gegenwärtigen Hitze, wollte ich das mal einstellen. Es dreht sich um eine sinnvolle Alternative zu Klimaanlagen.
youtube.com/watch?v=HTfjauFyjz…
Im Hochsommer zu Hause angenehm kühlen, und zwar stromsparend, leise, schimmelfrei und ökologisch. Ganz ohne Klimaanlage. Die ist nämlich nicht nur teuer und energieintensiv, sie reguliert vor allem kaum die Raumfeuchtigkeit. Bei immer weiter steigenden Temperaturen hierzulande ein Problem. Erfinder Axel Lange will die Lösung entwickelt haben: Modulare Platten aus Lehm und Tonmineralien zum selbst Einbauen an der Decke. Dazu: Wasserschläuche, die die Temperatur regeln.
#Klimawandel #Sommer #Hitze #Klimaerhitzung #Wohnung #Kühlung #Lehm @dach



@sascha Wir haben das im Büro. Die Teile schaffen leider nur eine Absenkung um ein paar Grad. Klimaanlagen sind in der Regel leistungsfähiger.
Was heißt “ein paar Grad”? Wenn dadurch die Temperatur im Schlafzimmer nachts unter die 20°C-Marke gedrückt werden kann, wär das sxhonmal echt geil.
20C? unter 30C würde mir schon reichen gerade .__.
@CyberEgg mir wurde gesagt, dass das System in der Firma etwa 3-4 °C schafft. D.h. wenn tagsüber 32°C sind, schafft das System die Absenkung auf etwa 28°C. Das ist gut, aber nicht so gut wie eine Klimaanlage.
@CyberEgg es gibt ein grundsätzliches Problem: kalte Luft kann nicht so viel Feuchtigkeit aufnehmen wie warme Luft. Dementsprechend wird es zwangsläufig zu Kondensation kommen. Und die kann problematisch werden. Ich kann mir das Video zur Zeit nicht ansehen, da ich unterwegs bin. Mich würde interessieren, wie die Lösung dagegen aussieht.
Die tonplatten nehmen die feuchtigkeit auf und geben sie ab wenn die luft sie wieder aufnehmen kann
Dadurch kommts auch zu der regulation von der die reden
Wie gut das wirklich funktioniert Kp
Wenn das gut funktionieren würde, dann würden das Bauingenieure generell als Option im Hinterkopf haben, und dann müsste nicht ein “Erfinder” auf die Idee kommen und das ganze selbst vermarkten.
Eventuell ist das ja in wärmeren Regionen der Fall. Früher war so was in DE schlicht nicht relevant, also würde das kein Bauingenieur berücksichtigen, oder?
Zudem kann es neue Erfindungen/Fortschritt geben die vorher nicht benutzt/angewendet wurden oder Dinge die evtl. wiederentdeckt wurden?
Gibt doch so viele Gründe warum man was macht was früher nicht gemacht wurde.
Das halte ich für eine steile these
Es funktioniert und war früher recht gängig. Wo ich lebe gibt es viele alte Bauernhäuser mit Lehm-gefüllten Fehlböden. Nichts anderes ist das hier. Oder man kennt den gleichen Effekt ja auch aus den Lehmhütten die in heißen aber trockenen Regionen der Erde gängig sind.
Wie viel Innovation jetzt in so einer Nachrüstlösung steckt kann man sich überlegen. In meinem Haus (Betonbau) sind die Decken ohnehin schon so niedrig, dass ich da sowas nicht mehr einziehen würde, egal wie gut es kühlt.
PS: Auch Fachwerk ist ja oft so konstruiert, dass man die Zwischenräume mit einem Lehm/Holz-gemisch auffüllt. Und man merkt das schon am Raumklima, vor allem verglichen mit Betongebäuden.
Also von 29 auf 20, das ist doch ganz ordentlich. Mir würde sogar auf 24 reichen