Wir haben jetzt eine AFDP.
Am Wochenende will Wolfgang Kubicki zum nächsten Parteichef der FDP gewählt werden. Berührungsängste mit der AfD hat er nicht, wie er im Frühstart bei ntv erklärt. Gemeinsame Mehrheiten sind für ihn kein Problem.
Lieber mit Faschisten regieren als gar nicht
Die FDP begibt sich also auf den direkten Weg zurück zu ihren Anfängen
Spoiler
Die FDP setzte sich von Anbeginn für die Abschaffung der von den alliierten Besatzungsmächten verfügten Verfahren zur „Entnazifizierung“ ein. Auf einem ihrer Plakate hieß es: „Bestraft Verbrechen aber nicht einen politischen Irrtum“.[85] Auf ihrem Bundesparteitag 1951 in München verlangte sie die Freilassung aller „so genannten Kriegsverbrecher“ und begrüßte die Gründung des Verbands deutscher Soldaten aus ehemaligen Wehrmachts- und SS-Angehörigen, um die Integration der nationalistischen Kräfte in die Demokratie voranzubringen. Die nach Werner Naumann benannte Naumann-Affäre (1953) kennzeichnet den Versuch alter Nationalsozialisten, die Partei zu unterwandern, die in Hessen, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen viele rechtskonservative und nationalistische Mitglieder hatte.
Fairerweise haben sich auch CDU und sogar eine damalige SPD für eine zügige Abwicklung der Entnazifizierung ausgesprochen. war damals halt leider quasi Staatsräson, dass man da schnell einen Schwamm drüber packen wollte.
Wenig überraschend. Die FDP würde ohne Zögern mit der AFD koalieren, wenn sie so in die Regierung käme. Beide haben im Grunde das gleiche Ziel: abkassieren, wie es nur geht. Alles andere ist Fassade. Die AFD hat noch dazu eine stark rassistisch/sadistische Komponente, aber Bereicherung durch maximale Korruption ist immer der echte Antrieb.
“Wir machen Arme nicht dadurch reicher, dass wir Reiche arm machen. Wir brauchen eine komplette Steuerniveauabsenkung. Deutschland hat eine Staatsquote von 51 Prozent. Die Schweiz hat eine Staatsquote von 32 Prozent, und dort fahren die Züge pünktlich”
Kubiki ist also für eine Vermögenssteuer, weil es die in der Schweiz auch gibt, oder wie soll ich diesen willkürlichen Vergleich sehen?
die Schweiz hat Vermögenssteuern unter 1 % und unter anderem solche Bonbons wie Einkommenssteuer auf den Wohnvorteil der eigenen Immobilie.
die konkreten Vorschläge von irgendwelchen Parteien hier sind alle durchweg höher, die der PDL geht bis zu 12 % für vermögen über 1 Mrd.
alles also eine Frage der Dimensionen.
Vor allem werden Arme sehr wohl reicher, indem wir Reiche ärmer machen. Wohlstand ist eine relative Größe. Je nach sozialem, ökonomischen und geographischem Umfeld kann dieselbe Person mit demselben Vermögen völlig unterschiedlich eingestuft werden.
Das ist doch ne absolute Milchmädchenrechnung. Die, die am lautesten schreien sie hätten Ahnung von Wirtschaft scheinen davon am wenigsten zu verstehen.
“Ahnung von Wirtschaft” ist in der Politik ein Euphemismus für “bekommt großzügige Spenden und lukrative Posten aus der Wirtschaft”.
Wichser.
Die ehrbare Zunft der Wichserinnen und Wichser verbittet sich, mit Herrn Kubicki in Verbindung gebracht zu werden!
Verzeihung … Sie Wichser!
WIBITÄH???
Der Aufmerksamkeitsmarkt regelt.
Ab jetzt geht es nur noch abwärts.
In Kubickis Weinkeller?
Pure Verzweiflung
Hm. Ist das egal weil die keine 5% kriegen, oder könnten ihnen das helfen doch wieder über 5% kommen?
Bei der C*U funktioniert Stimmenfang mit rechtsextremistischen Sprüchen ja auch nicht, ihre Umfragewerte und Wahlergebnisse sinken seit Jahren. Andererseits sind wohl in der Ampel-Zeit viele FDP-Wähler abgesprungen, weil ihnen die Koalition zu links war - nach dem Koalitionsbruch und jetzt mit so einem Parteivorsitzenden wäre zumindest klar, dass es eine Ampel so schnell nicht noch einmal gibt.
Eventuell auch Kalkül um besser
BestechungsgelderParteispenden einzuwerben und damit den Ausbruch aus der Bedeutungslosigkeit zu schaffen: Die zusätzliche Regierungsoption könnte in den Augen von Spendern das Investitionsrisiko wegen der 5-Prozent-Hürde kompensieren.
Gibts dann eine Abspaltung des sozialliberalen Flügels a la WASG, oder sind die schon alle ausgetreten?
Der sozialliberale Flügel in der FDP ist lange tot. Realistisch gesehen ist seit Glanzleistungen wie dem Tankrabatt, der eFuel-Förderung oder der fröhlichen Unterstützung von Plänen unsere Gesundheitsdaten gewinnbringend zu verscherbeln eigentlich jeder Liberalismus tot. Es geht nur noch ganz offen um Bereicherung für sich selbst und die Hand voll überreicher Spender.
Deshalb ist der Schulterschluss mit der AfD auch in keinster Weise überraschend. Die wollen ja exakt das selbe, nur die Mechanismen, wie man Wähler verarscht und von der eigenen Korruption ablenkt, unterscheiden sich.
zweiteres, hängen jetzt als “realos” bei den grünen ab












