Absichtlich werde Kindern bereits in frühen Jahren vermittelt, dass es moralisch richtig sei, sich für Umweltschutz einzusetzen oder für arme Klassenkameraden gemeinschaftlich Geld zu sammeln, damit auch diese mit auf die Klassenfahrt fahren können. Besonders schlimm sei jedoch, dass Po­li­ti­ke­r:in­nen und die Polizei stets als Gegner des Gemeinwohls dargestellt würden. Die Darstellung, Politik sei von Wirtschaftsinteressen beeinflusst und würde Bäume fällen, um eine Autobahn zu bauen, ließe Po­li­ti­ke­r:in­nen korrupt wirken.

Edit: Der Artikel bezieht sich auf eine Veröffentlichung der bpb aus 2005
(Schreibt AnitaWorks auf Mastodon)

  • aaaaaaaaargh@feddit.org
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    5 days ago

    Zugegeben, das ist wirklich sehr linksgrünversifft. Und genau darum geht es. Diese Werte Kindern zu vermitteln, sind deshalb unbedenklich, weil sie moralisch und verantwortlich halt einfach richtig sind.

    Was wäre der Gegenentwurf? Benjamin Eiche, der stolze deutsche blaue Elefant und Bibi Merzberg, die faule Arbeitnehmer aus Wartezimmern wegzaubert?

    • Dunstabzugshaubitze@feddit.org
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      39
      ·
      5 days ago

      Geschichten einer erbärmlichen Gestalt ohne Kontrolle über das eigene Leben, eine Figur ohne Autonomie oder Macht etwas zu ändern.

    • kossa@feddit.org
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      16
      ·
      5 days ago

      Weitergedacht verstehe ich die Kinderstube unserer Politikys eh nicht. Hab’ noch nie Eltern auf dem Spielplatz getroffen, die ihren Kindern sinngemäß gesagt hätten “Ja, klau’ dem anderen Kind die Schaufel, wenn es nicht guckt, und freu’ dich drüber…hähähä.”

      Überall wo man hinguckt sieht man Erziehungsbemühungen in Richtung Teilen und Emphatie. Ich frag’ mich halt…wo kommen denn dann eigentlich die Friedrich Merzens überhaupt her? Hat Fritzels Mama ihm beigebracht “Ja, Friederich, bestehle und betrüge alle um dich herum, dann wirst du es weit bringen”, oder was?

      • Wrufieotnak@feddit.org
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        20
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        5 days ago

        Der große Denkfehler ist da glaube ich zu denken, dass Kinder nur das lernen, was man ihnen sagt, anstatt das, was sie sehen was Erwachsene und vor allen ihre Eltern ihnen vorleben.

        Kinder sind schließlich nicht dumm, sie haben nur keine Erfahrung. Kinder müssen nicht gesagt bekommen, das die Bediensteten weniger wert sind, wenn sie einfach sehen, dass Papa und Mama die vollschnauzen ohne Gegenrede.

        • SeductiveTortoise@piefed.social
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          5 days ago

          Kinder sind schließlich nicht dumm

          Haha, die Kinder von Freunden denken Erwachsene hätten sich und ihr Leben im Griff. Ganz offensichtlich ist diese Aussage falsch! 😂

          /s ich bin immer wieder überrascht wie wenig die Leute verstehen was für miese Beispiele sie teils für ihre Kinder sind.

          “Erziehung ist, die Kinder anzumaulen wenn sie ein böses Wort sagen oder keinen Spinat essen wollen. Punkt.”

      • Obin@feddit.org
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        7
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        5 days ago

        wo kommen denn dann eigentlich die Friedrich Merzens überhaupt her?

        Psychopathie und Soziopathie können angeboren sein. Narzisstische und Antisoziale Persönlichkeitsstörungen können sich daraus entwickeln, aber auch durch andere Einflüsse wie z.B. Traumata, Mobbing in der Schule, häusliche Gewalt, Vernachlässigung durch die Eltern, aber auch z.B. Kopfverletzungen und virale Erkrankungen die auf das Gehirn gehen. In der Generation von Merz sind vielleicht auch Bleivergiftung in der Entwicklungsphase durch z.B. verbleites Benzin schon relevant.

        • DrunkenPirate@feddit.org
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          5 days ago

          Das ist tatsächlich auch durch Studien nachgewiesen, es von Psychopathen und Soziopathen in den Chefetagen wimmelt.

          Eine anti-soziale Ellenbogen-Mentalität hilft beim Aufstieg. Fehlende Selbstreflektion oder Zweifel halten die Energie für weiteren Kampf hoch.

      • benjirenji@slrpnk.net
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        4 days ago

        Ich glaub der Scheiss fängt erst im Teenager-Alter an. Sieht man speziell bei Jungs, die um 14 herum den Schritt weg von Freunden machen, weil sie nicht “schwul” wirken wollen. Das kommt auch selten von den Eltern, sondern vom Umfeld. Dieses Alter ist auch wenn Jungs in Online-Chats zum Rechtsextremismus radikalisiert werden.

        Ich selbst hab damals auch in diesem Alter Atheismus und Neoliberalismus für mich entdeckt (und mich bei letzterem später eines besseren besonnen). Beides wurde mir nicht von den Eltern eingetrichtert.

      • Ophioparma@feddit.org
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        5 days ago

        Das ist vielleicht auch eine Form von Bias? Denn wenn du Erziehungsbemühungen siehst, siehst du die ja bei Leuten, die bemüht sind, ihre Kinder zu erziehen. Die Eltern, die kein Interesse haben an ihren Kindern, die siehst du vermutlich erst gar nicht.

        Die viel wichtigere Frage ist doch, warum Gesellschaft scheinbar immer so aufgebaut ist, dass wir solche Leute bis ganz oben an die Spitze lassen.

        • SpongyAneurysm@feddit.org
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          5 days ago

          Ist vielleicht auch ne Bubble. Ich hab durchaus auch schon Eltern gesehen, die anscheinend versuchen ihre Kinder aktiv zu Arschgeigen heranzuziehen.

        • DrunkenPirate@feddit.org
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          5 days ago

          Die meisten Menschen in den Spitzenetagen oder Überreiche sind doch alle psychisch krank.

          Welcher Mensch braucht schon so viel Geld, dass er es im Leben nicht ausgeben könnte?

          Welcher Mensch will Macht über andere Menschen haben, sei es als Chef, Überreicher, Politiker oder Missbrauchs-Täter? In ganz schlimmen Fällen sogar alles vier - Hallo Epstein-Netzwerk

          Welcher Mensch setzt alle seine Lebenszeit und Energie dafür ein, noch mehr Geld und Mache anzuhäufen? Und warum, wenn er/sie schon genug hat?

          Da alle Menschen im Grunde nur Essen, ein Zuhause, eine Familie, ein Freundeskreis und Zugehörigkeit brauchen, um zufrieden zu sein, kann die Antwort nur lauten:

          (Psychisch) Kranke Menschen wollen meistens an die Spitze.

          Gesunden Menschen ist das meist nicht wichtig. Da tun sich nur wenige diesen Leidensweg an.